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96-Manager Heldt: Sarenren-Bazee bleibt in Hannover

Obwohl Hannover 96 als Dritter gute Aufstiegschancen hat, gibt es Unruhe im Klub. Die Freistellung von Geschäftsführer Martin Bader und die Einstellung von Horst Heldt als neuen Manager zählen ebenso dazu, wie das Interesse anderer Klubs an den Talenten der Niedersachsen. Bei Juwel Noah Sarenren-Bazee sprach Heldt jetzt Klartext. Der Flügelflitzer soll – unabhängig von Vertragslaufzeit und möglichen Angeboten – in Hannover bleiben.

Berater-Wechsel sorgen für Aufsehen

"Noah wird auf keinen Fall verkauft, auch wenn der Vertrag nicht mehr lange läuft“, legte sich der 47-Jährige im Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse" fest. Der Kontrakt des 20-Jährigen läuft noch bis Juni 2018. In zwölf Einsätzen in dieser Saison erzielte Sarenren-Bazee ein Tor und steuerte fünf Vorlage bei. Mit seinen Leistungen soll der Youngster unter anderem bei Bundesligist Schalke 04 ins Blickfeld geraten sein. Zuletzt sorgte er mit mehreren Berater-Wechseln für Aufsehen. Der Poker um einen guten Vertrag ist längst eröffnet.

Verträge von Prib und Karaman laufen aus

Grundsätzlich gehören Verkäufe von selbst ausgebildeten Spielern für Heldt in Hannover dazu. "Jugendarbeit ist für 96 elementar", machte er klar. Es sei "wirtschaftlich wichtig, um Talente auszubilden und für möglichst viel Geld zu verkaufen". Das müsse, so der neue Manager, "ein 96-Weg sein". Heldt weiß aber auch, dass das wirtschaftliche Interesse nicht alleinentscheidend sein sollte: "Ich will, dass 96 Talente herausbringt, die sich hier entfalten und in der ersten Mannschaft spielen.“ 96 werde "kein Selbstbedienungsladen werden", beruhigte er die Fans. Heldt kündigte weitere Gespräche mit anderen Spielern im 96-Kader an. "Sarenren-Bazee ist nicht die einzige Personalie, die in den nächsten Tagen und Wochen behandelt werden muss. Nach meiner Erfahrung ist es hilfreich, wenn die Spieler Klarheit haben.“ Unter anderem laufen die Verträge von Miiko Albornoz, Edgar Prib, Kenan Karaman und Artur Sobiech im Sommer aus.