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Arminia auf der Weihnachtszielgeraden

Der DSC Arminia Bielefeld gastiert am Sonntag Mittag beim SV Sandhausen zum vorletzten Pflichtspiel in diesem Jahr und der letzten Hinrundenpartie der Saison 17/18. Gegen die Kurpfälzer wollen die Blauen ihre starke Form der letzten beiden Spiele bestätigen und sich ein kleines Polster in Richtung Abstiegszone aneignen. Bei einem Sieg würde der Abstand auf die bedrohte Zone auf stolze zehn Punkte anwachsen und sogar der Abstand nach oben ungewollt weiter schrumpfen.

Nur noch 15 aus 17

Nach dem fulminanten 5:0-Heimsieg über den FC St. Pauli ist die Mannschaft schon lange wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Von vornherein ging es für die Ostwestfalen nur um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und dafür hat die Saibene-Elf schon 25 Punkte gesammelt. Sogar in der Fremde hat sich Arminia zu einem der stärksten Teams gemausert. Auch deswegen fehlen dem DSC nur noch 15 Punkte aus den letzten siebzehn Spielen. Im Bestfall sollen davon schon einige Zähler in Sandhausen eingefahren werden. Dort hat der DSC zuletzt zweimal gewonnen. Auf die leichte Schulter nimmt die Elf das Spiel auf gar keine Fall. Stürmer Andreas Voglsammer stellte klar: „Wir hatten ja schon eine kleine Durststrecke in dieser Spielzeit und sind uns bewusst, dass wir für den Klassenerhalt 100 Prozent an den Tag legen müssen.“ An die letzten Spiele in Sandhausen erinnert – im April traf Voglsammer selbst doppelt – fügte er hinzu: „Natürlich wollen wir etwas Zählbares mitnehmen und am besten gewinnen, aber sie werden sich mit allem wehren, was sie zur Verfügung haben. Es ist immer hart, in Sandhausen zu spielen“

Trügerische Sicherheit der Tabelle

Trotz des aktuellen Tabellenplatzes fünf mit Anschluss an die oberen Tabellenränge ist die Sicherheit der Tabelle nur die halbe Wahrheit. Mannschaften können innerhalb zweier Spieltage von unten nach oben oder von oben nach unten springen. Auch deshalb wird man rund um die Mannschaft erst zufrieden sein, sobald die 40-Punkte-Marke erreicht wurde. Der Luxemburger Übungsleiter will deshalb von Euphorie nichts wissen: "Wichtig ist, dass wir weiter arbeiten und den Ball flach halten." Fehlen werden am Hardtwald mit Andraz Sporar (Aufbautraining nach Zahn-OP), Nils Quaschner (Knieprobleme) und Keanu Staude (Zehenprellung) drei Akteure. Zusätzlich ist auch Christopher Nöthe noch keine Option. Erneut wollte sich Saibene bezüglich der Aufstellung nicht in die Karten schauen lassen. Große Änderungen sind aber aufgrund zweier gegentorloser Siege in Serie nicht zu erwarten. Hinten rechts wird Florian Dick durch Nils Texeira oder Patrick Weihrauch ersetzt werden. Die aktuelle Formkurve spricht klar für Arminia. In den letzten vier Spielen holte man acht Punkte, Sandhausen nur deren drei. Doch ist die Kocak-Elf seit jeher schwer zu bespielen und darf nie unterschätzt werden. Das Spiel wird vermutlich erneut durch ein einziges Tor Unterschied entschieden werden…