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Arminia Bielefeld: Kein Geld für Wintertransfers

Mit Verstärkungen in der Winterpause sieht es bei Arminia Bielefeld in dieser Saison nicht gut aus. Die Kassen des immer noch hoch verschuldeten Klubs sind leer, dazu fehlen nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal zusätzliche Einnahmen.

"Wir haben genügend Qualität, um in der Liga zu bleiben"

"Derzeit sehe ich die finanziellen Möglichkeiten nicht", wird Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi im "Kicker" zitiert. Die Arminen zehren zurzeit vom guten Saisonstart. Denn aus den vergangenen vier Begegnungen holten sie nur einen mageren Zähler. 18 Punkte bedeuten einen Mittelfeldplatz. Die magischen 20 Punkte bis zur Winterpause sollten locker übertroffen werden. Deshalb ist Sportdirektor Samir Arabi auch ohne Verstärkungen vom Klassenerhalt überzeugt. "Wir haben genügend Qualität, um in der Liga zu bleiben. Die Punkteausbeute ist bisher in Ordnung", so Arabi in der "Neuen Westfälischen".

Nur Spielerverkäufe bringen Geld für Verstärkungen

Geld für Neuzugänge hätten die Ostwestfalen nur, wenn Spieler verkauft würden. Ein Kandidat könnte der mit einem Wechsel liebäugelnde Stürmer Andraz Sporar sein. Da der 23-jährige Slowene jedoch nur vom FC Basel ausgeliehen ist, würde die Arminia bei einen Weggang Sporars nur dessen Gehalt sparen. Zudem hat Trainer Jeff Saibene zuletzt auf den Angreifer gesetzt. Noch offen scheint auch die Zukunft von Mittelfeldmann David Ulm zu sein. Der 33-Jährige sammelt zurzeit in der U23 Spielpraxis. Angreifer Christopher Nöthe (29) steht nach überstandenem Kreuzbandriss vor seinem Comeback.