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Arminia: Das Ziel kommt in Sicht

Der DSC Arminia Bielefeld empfängt am Freitag Abend die SG Dynamo Dresden zum Flutlichtspiel in der heimischen SchücoArena. Nach dem 2:0-Heimsieg über den SV Darmstadt vom vergangenen Wochenende haben die Blauen schon nach 23 Spieltagen 34 Punkte auf dem Konto. Es fehlen also nur noch sechs Zähler, um einer ruhigen Restsaison entspannt entgegenzublicken. Doch diese sechs Zähler sollen wenn möglich in den nächsten paar Spielen unter Dach und Fach gebracht werden.

Kein Blick nach oben

In einigen Medien wurden die Arminen schon insgeheim als ein Kandidat für das Aufstiegsrennen gehandelt, da der Kampf um den Relegationsrang in der 2. Bundesliga immer mehr zum Schneckenrennen mutiert. Die KSV Holstein ist seit Monaten ohne Sieg und der Rückstand auf den betreffenden Rang zur Bundesliga beträgt nur drei Punkte. Trainer Saibene wollte auf der PK vor dem Spiel von einem Angriff nach oben sowieso nichts wissen: „Wenn ich ehrlich bin, ist das für uns kein Thema. Ich brauche nicht erwähnen, dass wir nur drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt sind, das wissen sowieso alle. Es ist wichtig, dass wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren und fokussiert sind, dann werden wir auch weiterhin oben ran schnuppern.“ Vielmehr ist der Blick weiterhin auf den Relegationsrang nach unten gerichtet und der Vorsprung auf diesen beträgt derzeit beruhigende zehn Punkte. Ein Sieg gegen die Gäste aus Dresden würde diesen Vorsprung nicht nur ansteigen lassen, sondern den Ligaverbleib faktisch perfekt machen. Selbst mit 37 Punkten ist in den letzten Jahren fast nie eine Mannschaft auf dem Relegationsrang nach unten gelandet und der DSC hätte dann noch zehn Spiele, um drei Punkte für das große Ziel zu sammeln.

Dynamo-Spiele sind speziell

Auch wenn tabellarisch momentan etwas Ruhe nach Ostwestfalen eingekehrt ist, so wird es gegen die Dynamos alles andere als ruhig. In den letzten Jahren trafen sich die beiden Kontrahenten zuoft in extrem wichtigen Spiele, als das eine Partie der beiden nun ohne besonderes Augenmerk ausgetragen werden könnte. Abstiegsdramen und DFB-Pokal sind dabei Ereignisse auf dem Rasen, schwere Ausschreitungen der Dresdner Anhänger in Bielefeld und Dresden unschöne Elemente abseits des Spielfeldes. Nach dem 1:0-Heimsieg über Jahn Regensburg haben die Sachsen zudem selbst ein wenig Aufwind bekommen und konnten sich aus dem Tabellenkeller lösen. Trotz der ausbaufähigen Tabellenposition, will Mittelfeldmann Konstantin Kerschbaumer den Gegner auf keinen Fall unterschätzen: „Dynamo versucht von hinten raus das Spiel zu gestalten. Es wird ein spannendes und vor allem auch fußballerisch schönes Spiel für die Zuschauer werden." Personell wird das Gesicht der Mannschaft sehr wahrscheinlich dasselbe bleiben. Fabian Klos und Leandro Putaro machen noch einen freien Platz im Sturm unter sich aus, die übrigen Plätze sind derzeit besetzt. Es bleibt also in erster Linie zu hoffen, dass rund um die Partie alles ruhig und friedlich bleibt und die beiden Vereine das Spiel nur auf dem Rasen kämpferisch austragen. Danach wollen die Arminen ihren ersten Heimsieg über Dresden in der 2. Liga feiern und auch die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt ausräumen.