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Arminia: Primäres Saisonziel muss erhöht werden

Der DSC Arminia Bielefeld empfängt am Samstag Mittag den FC Erzgebirge Aue zum fünft letzten Spieltag in der Zweitliga-Saison 17/18. Vor der Saison hatte der DSC 40 Punkte als Saisonziel ausgegeben, um den Klassenerhalt sicher gebucht zu haben. Dieses Ziel hat Arminia zwar erreicht, den Klassenerhalt aber noch nicht unter Dach und Fach.

Rechnungen treiben in den Wahnsinn

Daher haben die Spieler ihr Saisonziel nun nach oben korrigiert und wollen noch den ein oder anderen Sieg holen. Zum sicheren Verbleib in der Liga dürften in diesem Jahr 43 – 45 Punkte nötig sein. Doch so wirklich sicher ist sich niemand wie viele Punkte am Ende tatsächlich reichen werden. Rechtsverteidiger Florian Dick ist davon überzeugt, dass 40 Punkte am Ende doch reichen werden, wie er dem Vereinssender erzählte. Rechnerisch könnten selbst 49 Punkte noch nicht zum Ligaverbleib reichen. Doch Rechnungen anzustellen macht noch gar keinen Sinn, denn schließlich spielen quasi alle Konkurrenten noch gegeneinander und nehmen sich somit Punkte weg. Trainer Jeff Saibene hat eine eigene Idee dazu: „Ein Sieg sollte schon reichen, aber wir wollen natürlich noch so viele Punkte wie möglich holen.“ Die Statistiken sprechen dabei auch deutlich für einen Klassenerhalt der Arminen. Einen großen Einbruch gab es in dieser Saison nicht, nur eine Schwächephase in der Hinrunde in den Partien von Düsseldorf bis Braunschweig. Halten die Ostwestfalen ihren guten Punkteschnitt der Hin- oder auch den etwas schwächeren der Rückrunde, sollte man auf der sicheren Seite sein.

Leistungsträger kommen zurück

Personell wird die Mannschaft einige Änderungen aufweisen, da die beiden zuletzt gesperrten Stammspieler Börner und Kerschbaumer wieder in die Startelf rücken. Auch die Doppelspitze mit Fabian Klos und Andreas Voglsammer wird wohl bestehen bleiben, wie der Trainer deutlich machte: „Voglsammer und Klos haben das in Ingolstadt beide sehr gut gemacht. Es gibt keinen Grund, wieder etwas am System zu ändern.“ Ändern soll sich nach Meinung der Arminen aber die Serie der Gäste aus Aue. Die Veilchen sind seit Wochen in bestechender Form und haben keines der letzten acht Spiele verloren, sodass wahrlich keine Laufkundschaft auf die Alm kommt – die es in dieser Saison ohnehin nicht gibt. Der Vergleich der beiden Kontrahenten ist absolut ausgeglichen und beläuft sich auf zwei Siege, fünf Remis und zwei Niederlagen. Auch nach dem Spiel wird keines der beiden Teams eine rechnerische Gewissheit zur Ligazugehörigkeit im Sommer haben, doch ein Dreier würde zumindest den DSC – auch aufgrund des Torverhältnisses – wohl nur noch theoretisch in Abstiegsgefahr versinken lassen. Wichtig wäre allerdings, dass sich die Elf für die guten Leistungen der letzten Wochen belohnt, denn schließlich ist der DSC auch schon wieder seit einem Monat ohne Sieg.