• Facebook
  • Twitter

Beierlorzer denkt nur an den Klassenerhalt

Nach dem 2:1-Heimsieg im Verfolgerduell gegen Sandhausen herrscht beim SSV Jahn Regensburg beste Stimmung. Nach dem Punktedreier können die Oberpfälzer sogar ein bisschen vom Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga träumen. Der Abstand zum Relegationsrang beträgt nur noch zwei Punkte. 

Der Jahn kommt nur schwer ins Spiel

Chefcoach Achim Beierlorzer verschwendet daran jedoch keinen Gedanken und verliert das eigentliche Saisonziel Klassenerhalt nicht aus den Augen. "Es war klar, dass es gegen diese defensivstarke Mannschaft kein fußballerischer Leckerbissen wird. Aber wir sind natürlich super happy über den Sieg. Jetzt fehlt uns noch ein Sieg zum Saisonziel", so der Trainer beim Portal „onetz.de“.

Seine Truppe hatte sich gegen die defensivstarken Kurpfälzer zunächst schwer getan. Beide Teams neutralisierten sich, Torchancen waren Mangelware. Der Jahn agierte insgesamt zu passiv. Doch als die SVS-Defensive einmal nicht auf der Höhe war, schaltete Joshua Mees schnell, scheiterte jedoch zunächst völlig frei am Gästekeeper, der Nachschuss rollte dann jedoch nach einer knappen halben Stunde über die Linie. "Mit dem ersten vernünftigen Angriff hat Joshua gleich das 1:0 erzielt, was uns in die Karten gespielt hat", so Coach Beierlorzer auf der Jahn-Homepage.

SSV zittert sich am Ende zum Sieg

Der Treffer zeigte Wirkung. Regenburg begann schwungvoll den zweiten Durchgang und belohnte sich nach nur sieben Minuten mit dem zweiten Tor. Wieder war es Hoffenheim-Leihgabe Mees, der nach einem Pressschlag mit SVS-Keeper Schuhen die Kugel über die Linie stocherte. "Ich bin da instinktiv nachgegangen. Auch wenn’s nicht die schönsten Treffer waren: Tor ist Tor", so der glückliche Doppel-Torschütze bei "onetz.de". Nach dem Anschlusstreffer der Gäste musste ein nachlassender Jahn jedoch noch um den Verbleib der drei Punkte zittern. Doch die Oberpfälzer brachten den knappen Vorsprung aufopferungsvoll nach Hause. Es war ein wahnsinnig schweres Spiel. Der Einsatz, die Moral und die Geduld der Mannschaft waren heute gut. Das Ziel ist zum Greifen nah“, freute sich Achim Beierlorzer nach dem Schlusspfiff.