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Dynamo Dresden: Ernüchterung nach Pleite in Fürth

Nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Kellerkind Fürth steckt Dynamo Dresden im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt drei Punkte. Aus den vergangenen fünf Begegnungen holten die Sachsen nur drei Zähler. Die Schwarz-Gelben müssen sich endgültig mit dem Abstiegskampf anfreunden. 

Dynamo lässt viele Torchancen liegen

Chefcoach Uwe Neuhaus war nach dem Schlusspfiff vor allem vom Spielverlauf der ersten Halbzeit ziemlich bedient. "Ich bin natürlich enttäuscht, fast wütend. Es war eine überragende erste halbe Stunde von uns mit einigen hundertprozentigen Torchancen – aber ohne Ertrag. Hinten machen wir einen krassen Fehler, kriegen das Gegentor", ärgerte sich Neuhaus bei der Pressekonferenz.

In der Tat waren die Sachsen über weite Strecken der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, ließen fast nichts zu und erspielten sich gegen merklich verunsicherte Fürther eine Torchance nach der anderen. Pech hatte Dynamo, als Angreifer Lucas Röser in der 25. Minute nur die Latte traf. "Bei so vielen Torchancen guckt man sich nach dem Spiel an. Man hat gesehen, dass Fürth ganz schön gewackelt hat. Das musst du ausnutzen und das erste Tor machen", sagte Abwehrspieler Marcel Franke im "Dynamo-TV". Florian Ballas suchte nach Gründen für die Niederlage: "Wir waren vielleicht auch ein bisschen zu eigensinnig, selbst das Tor zu machen. Das Quäntchen Selbstvertrauen und auch die letzte Entschlossenheit hat gefehlt. Wenn du keine Tore schießt, kannst du kein Spiel gewinnen", so der Verteidiger.

Fürth schlägt eiskalt zu

Fürth machte es besser und kam durch eine Unaufmerksamkeit in der Dresdner Defensive noch vor der Pause zum bis dato schmeichelhaften Führungstreffer. Nach Wiederanpfiff sahen sich die Sachsen zunächst erhöhtem Druck der Franken ausgesetzt. Die Personalwechsel brachten nicht die erhoffte Wirkung. Dresden schien sein Pulver verschossen zu haben. Weil die Fürther ihre Konter nicht gut zu Ende spielten, bliebt es bis zum Schluss spannend. Dynamo gelang der Ausgleich jedoch nicht mehr. "Der Abstiegskampf wird noch länger weitergehen. Nur mit Schönspielen kommen wir nicht weiter", fand Mittelfeldmann Manuel Konrad klare Worte.