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Dynamo Dresden: Koné macht den Unterschied

Nach der bitteren 0:2-Pleite gegen Kellerkind Darmstadt hat Dynamo Dresden eine Reaktion gezeigt. Mit dem 3:2-Sieg gegen Heidenheim klettern die Dresdner ins Tabellenmittelfeld und haben einen wichtigen Schritt für den Klassenerhalt getan. Mann des Abends in einer spannenden Begegnung war der Afrikaner Moussa Koné, der zum ersten Mal in seiner Karriere einen Dreierpack schnürte. 

Dynamo legt los wie die Feuerwehr

Für Dynamo war es der Sechste im Fußball-Unterhaus. Der torgefährliche Winter-Neuzugang bedankte sich anschließend beim gesamten Team. "Ich habe mich sehr gefreut über die drei Tore, aber wichtig war, dass die Mannschaft zusammenhält und drei Punkte holt. Ich möchte mich bei meinen Kollegen bedanken, ohne meine Mitspieler kann ich alleine nichts machen", so der 21-Jährige gegenüber "Dynamo TV".

Dank des gut aufgelegten Konés durften die Anhänger bereits in der fünften Minute das erste Mal jubeln. Per Hacke erzielte der Stürmer nach einer Ecke das Tor. Gegen die Heidenheimer Antwort nur drei Minuten später hatte Koné etwas und brachte nach einem FCH-Schnitzer die Schwarz-Gelben wieder in Front. "Koné stand immer perfekt, er hat ein unfassbares Tempo und wir sind richtig geil angelaufen“, freute sich Abwehrspieler Jannik Müller, der auf der Rechtsverteidigerposition gut zurechtgekommen war. "Die Position kannte ich schon aus der Dritten Liga. Ich habe hier im ersten Jahr zwei Spiele dort ausgeholfen", so der 24-Jährige.

Koné macht den Unterschied

Turbulent ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Heidenheim zeigte den etwas strukturierteren Angriffsfußball und kam zum nicht unverdienten Ausgleich – jedoch mit Hilfe des Dresdners Paul Seguin. Er hatte eine Flanke der Gäste ins eigene Netz verlängert. Doch Dynamo blieb weiter am Drücker. Und wieder war es der starke Koné der die Sachsen endgültig auf die Siegerstraße brachte. Jannik Müller hatte für das entsprechende Zuspiel gesorgt. "Die Situation hat perfekt gepasst. Ich habe gehofft, dass mein Gegenspieler pennt. Das  hat er dann auch. Ich habe die Chance genutzt. Moussa läuft super perfekt rein und verwandelt den Ball eiskalt“, so Müller. Der FCH war endgültig geschlagen.