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Eintracht stoppt Abwärtstrend und schlägt in Ingolstadt eiskalt zu

Braunschweig hat den Lichtschalter im Tabellenkeller gefunden und mit einer gnadenlosen Effizienz alle drei Punkte aus Ingolstadt entführt. Der 2:0-Erfolg war erst der vierte Saisonsieg der Niedersachsen und der erste Punktedreier nach vier sieglosen Begegnungen in Folge. Eintracht klettert dadurch zwar auf den neunten Rang, nicht zuletzt wegen der vielen Unentschieden beträgt der Abstand jedoch nur drei Punkte auf den Relegationsplatz. 

Fejzic rettet die Null zur Pause

"Ich bin natürlich sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Es geht darum, Punkte zu holen, damit wir aus dieser Tabellenregion wegkommen. Aber es ist immer noch sehr trügerisch“, weiß auch Trainer Torsten Lieberknecht um die enge Tabellensituation im Fußball-Unterhaus.

Sein Team hatte in der ersten Halbzeit den Gastgebern zunächt ganz gut Paroli geboten und kam durch Salim Khelifi, Gustav Valsvik und Hendrick Zuck zu Tormöglichkeiten. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Niedersachsen jedoch immer stärker in der Defensive gefordert und durften sich bei ihrem Keeper Jasmin Fejzic bedanken, dass es mit dem Unentschieden in die Pause ging. "Es war wichtig, in die Halbzeit mit der Null reinzugehen. Wir hatten einen Jasmin Fejzic in Höchstform", lobte Lieberknecht nach der Partie am Sky-Mikrofon.

Eintracht schlägt eiskalt zu

Auch nach dem Seitenwechsel war die Eintracht zumeist mit Defensivarbeit beschäftigt. Dann avancierte Suleiman Abdullahi im nasskalten Audi-Sportpark zum Matchwinner für die Niedersachsen. Der 20-jährige Nigerianer bugsierte eine Kopfballverlängerung von Steve Breitkreuz ins gegnerische Tor. Gegen nun verunsicherte Ingolstädter legte die Eintracht nach. Wieder war Abdullahi beteiligt, der den Ball vor der Torauslinie maßgerecht auf Hendrick Zuck spielte. Der sagte „danke“ und beförderte die Kugel per Seitfallzieher ins Netz.

"Ich habe jetzt länger kein Tor mehr gemacht, das war wie so ein Fluch. Ich hatte viele Chancen und habe die Tore nicht gemacht“, freute sich der Torschütze. Anschließend ließ die Eintracht nichts mehr zu, der Punktedreier war unter Dach und Fach. "Wir haben uns endlich mal belohnt und die drei Punkte mitgenommen. Die letzten beiden Spiele vor der Winterpause entscheiden darüber, wie die Hinrunde für uns verlaufen ist“, so Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt auf der Eintracht-Homepage.