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FC Ingolstadt: Ernüchterung nach Niederlage gegen Braunschweig

Jetzt hat es auch den FC Ingolstadt mal wieder erwischt. Das 0:2 am Montagabend gegen Braunschweig bedeutete die erste Niederlage nach acht Pflichtspielen in Folge ohne Pleite. Statt bis auf zwei Zähler an den Relegationsplatz heranzurücken, verharren die Schanzer weiter im oberen Mittelfeld der Tabelle. 

FCI ist das bessere Team

Die Niederlage im Sportpark sorgte nach dem Schlusspfiff bei den Ingolstädtern für eine gewisse Fassungslosigkeit. "Ich denke weder die Zuschauer, noch Braunschweig, noch wir wissen, wie dieses Ergebnis heute zustande gekommen ist", wird Abwehrstratege Christian Träsch auf der FCI-Homepage zitiert.

Dabei waren die Schanzer im Verlauf der ersten Halbzeit das bessere Team, nachdem es zuvor auf beiden Seiten Chancen zur Führung gegeben hatte. Vor allem in der Viertelstunde vor der Pause erhöhten die Oberbayern den Druck auf die Gäste und kamen durch Almog Cohen, Alfredo Morales und Stefan Kutschke zu aussichtsreichen Chancen. "Gerade in der ersten Halbzeit waren wir sehr drückend. Wir müssen in Führung gehen, dann gewinnen wir das Spiel“, war sich FCI-Coach Stefan Leitl im "Donaukurier" sicher.

Gäste mit gnadenloser Effektivität

Auch nach Wiederanpfiff war seine Elf das bessere Team und kam durch Kutschke, Morales und Thomas Pledl zu weiteren Tormöglichkeiten, die alle nicht genutzt wurden. Dafür wurde die tonangebende Elf mit zwei Gegentoren bitter bestraft. Die Gäste hatten  aus zwei Chancen in der zweiten Halbzeit zwei Tore erzielt. Mehr Effizienz geht nicht. Der FCI  erholte sich davon nicht mehr. "Wir sind am Ende selbst Schuld. Wenn man in allen Belangen haushoch überlegen ist und trotzdem verliert, hat man etwas falsch gemacht. In unserem Fall müssen wir einfach die Tore machen und die Partie entscheiden, ehe der Gegner durch zwei Tore aus dem Nichts plötzlich führt“, ärgerte sich Mittelfeldspieler Marcel Gaus über die mangelnde Kaltschnäuzigkeit der Schanzer.

Sein Coach hat bereits das nächste Spiel im Blick und gibt sich kämpferisch. "Wir werden das Ergebnis jetzt abschütteln und reisen dann nach Kaiserslautern, um wieder drei Punkte zu holen",  so die Marschroute von Stefan Leitl.