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FC St. Pauli: Kauczinskis Erkenntnisse

Nach dem zehntägigen Trainingslager unter andalusischer Sonne, in denen spielerische Elemente und die Kompaktheit im Vordergrund standen, will Pauli-Coach Markus Kauczinski in dieser Woche an der nötigen Spritzigkeit und am Feinschliff wie beispielsweise Standards arbeiten. 

Coach hat im Trainingslager wichtige Erkenntnisse gesammelt

Zumindest in Teile des Mannschaftstrainings sind wieder Lasse Sobiech, Mats Møller Dæhli und Philipp Ziereis eingestiegen. Passen mussten laut der Internetseite der Hamburger noch Daniel Buballa, Brian Koglin und Joel Keller (alle Magen-Darm-Virus), Christopher Avevor (Nasennebenhöhlenentzündung) und Testspieler Thibaud Verlinden (Oberschenkelzerrung).

Mit dem Verlauf des Trainingslagers ist der Trainer der Kiezkicker zufrieden. "Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht und sind enger zusammengekommen bei dem, wie wir Fußball spielen wollen. Jeder weiß, in welche Richtung es geht“, wird Markus Kauczinski im „kicker“ zitiert. Dabei hat ihm auch der 1:0 Testspielerfolg gegen den chinesischen Erstligisten Quanjian trotz des Ausfalls einiger Spieler wichtige Erkenntnisse gebracht. So hat Ersatz-Verteidiger Clemens Schoppenhauer beim Coach einen guten Eindruck hinterlassen. „Er hat sich gesteigert“, lobt Kauczinski, der jedoch keinen Spieler aus dem Kollektiv herausheben möchte. „Das wäre nicht richtig. Alle haben sehr gut zugehört und versucht, Dinge umzusetzen, so der Übungsleiter.

Eine erste Elf kristallisiert sich heraus

Bis zum Gastauftritt der Hamburger in Dresden sind noch neun Tage Zeit. Der Chefcoach scheint bereits den Großteil seiner Startelf im Kopf zu haben. „Wir werden dahin kommen, dass sich eine erste Elf herauskristallisiert. An drei, vier Stellen wird es eng, auf anderen Positionen ist es klarer“, so der 47-Jährige in der „Hamburger Morgenpost“. Im Tor hat Robin Himmelmann seine Position gegenüber Philipp Heerwagen gefestigt. Vor allem im Mittelfeld dürfte es je nach der taktischen Ausrichtung der Millerntor-Elf spannend werden. Besonders Jeremy Dudziak und auch Richard Neudecker haben den Kampf um die Plätze neu entfacht. Neudecker könnte jedoch auch als hängende Spitze eine Rolle spielen. Im Angriff gesetzt sein dürften jedoch Aziz Bouhaddouz und Sami Allagui.