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FCK-Torwart Marius Müller: "Das ist brutal"

Nach der Niederlage gegen Aue vor rund zwei Wochen hat der 1. FC Kaiserslautern auch das Sechs-Punkte-Spiel in Fürth mit 1:2 verloren. Sechs Punkte beträgt der Abstand zum Relegationsplatz, gar sieben sind es bis zum rettenden Ufer. Entsprechend verärgert war FCK-Torwart Marius Müller nach dem Spiel. 

FCK läuft in einen Konter

"Das ist brutal. Du verlierst das zweite Big-Point-Spiel innerhalb von zwei Wochen, eigentlich wollten wir aus dem Aue-Spiel lernen“, so der Keeper in der "Rheinpfalz". Dennoch hatte Müller nach dem knappen Spiel einen persönlichen Glücksmoment: in der Gästekurve vor den rund 3.000 mitgereisten Anhängern. "Es ist einfach geil, dass die uns auch nach so einem Spiel applaudieren und uns nach vorne peitschen. Nur so können wir es schaffen: nur gemeinsam."

Mit dem Rückenwind des Sieges gegen Berlin waren die Roten Teufel ins Spiel gegangen, um sich dann in der 17 Minute erneut auskontern zu lassen und in Rückstand zu liegen. "Zum Spiel kann ich mich kurz fassen, wir haben Fürth in die Karten gespielt: Wir wussten, dass sie schnell umschalten – da ist es besonders ärgerlich, wenn wir aus einer eigenen Ecke in einen Konter laufen“, konstatierte Chefcoach Michael Frontzeck bei der Pressekonferenz. Im Anschluss hatte der FCK zunächst Glück, nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Doch ihr ständiger Unruheherd Osayamen Osawe besorgte noch vor der Pause den Ausgleich.

Pfälzer sind unsortiert

Nach dem Wechsel wollten beide Teams den Sieg. Wieder war es Osawe, der die Pfälzer nach über einer Stunde fast in Führung gebracht hätte. Aber eben nur fast. Das rächte sich. Wenig später war die FCK-Defensive nach einer Ecke mal wieder unsortiert und die Fürther bedankten sich mit dem Siegtreffer. "Wir spielen Raumdeckung, da ist es sehr wichtig, dass jeder seinen Raum auch konsequent bearbeitet“, sagte ein enttäuschter Ruben Jenssen. Auch nach dem erneuten Nackenschlag bleiben die Roten Teufel kämpferisch. "Wir gehen in jedes Spiel so rein, dass wir es gewinnen wollen. Wir haben es immer noch selbst in der Hand", so Abwehrmann Phillipp Mwene.