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Hedlund: "Haben Düsseldorf in der zweiten Halbzeit gekillt"

Es ist wieder da bei Union Berlin: Das Gefühl des Siegens. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen Ligakrösus Düsseldorf beendeten die Köpenicker acht Spiele in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. Große Freude auch bei Chefcoach André Hofschneider: Er feierte seinen ersten Sieg auf der Union-Bank. 

Mit der ersten Chance des Gegners gerät Union in Rückstand

"Die vergangenen Wochen waren sicher nicht einfach. Unsere Mannschaft hat aber eine tolle Moral gezeigt und sich belohnt. Der Sieg war verdient", sagte Hofschneider auf der Pressekonferenz dem Spiel. Mit dem langersehnten Erfolgserlebnis hat Union jetzt zumindest wieder den Aufstiegsrelegationsplatz in Reichweite.

Gleich von Beginn an hatten die Köpenicker die Gäste aus dem Rheinland unter Druck gesetzt und kamen zu ersten Torchancen. Die Eisernen ließen ihren Gegner nicht ins Spiel kommen. Doch wie so häufig in der Saison kassierte Berlin mit der ersten Möglichkeit des Kontrahenten das Gegentor. Gegen gnadenlos effektive Düsseldorfer hatte es bis zur 41. Minute gedauert. "Das kennen wir mittlerweile, dass der Gegner mit der ersten Chance in Führung geht", ärgerte sich Angreifer Sebastian Polter im "Tagesspiegel".

Doppelpack bringt Berliner auf die Gewinnerstraße

Nach der Pause war Union erneut das aktivere Team, ohne sich jedoch Chancen zu erarbeiten. Die Fortuna schien die knappe Führung verwalten zu wollen. Doch innerhalb von vier Minuten drehten die Gastgeber die Partie. Steven Skrzybski hatte einen Elfmeter sicher verwandelt. Rund 20 Minuten vor Schluss staubte Sebastian Polter nach einem Schuss von Akaki Gogia, der für den abgewanderten Kreilach ins Team gerückt war, ab. Anschließend bekam Gogia ein großes Lob von Mitspieler Simon Hedlund. "Er hat ein super Spiel gemacht, das Tor gehört ihm", so der Schwede in der "Berliner Morgenpost". Kurz vor Schluss traf erneut Skrzybski und machte endgültig den Deckel auf die Partie. "Wir haben sie in der zweiten Halbzeit gekillt", fand Simon Hedlund nach dem Schlusspfiff im Überschwang ein paar martialische Worte.