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Mané will beim VfB bleiben – Sporting Lissabon hat Rückholoption

Im Sommer verließ Carlos Mané seinen Jugendklub Sporting Lissabon und die portugiesische Heimat. Für zwei Jahre unterschrieb er auf Leihbasis beim Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart – und schlug auf Anhieb ein. Bei seinem Debüt am 3. Oktober des Vorjahres gegen Greuther Fürth (4:0) benötigte er gerade einmal vier Minuten für den schnellsten Doppelpack eines Neuzugangs in der Geschichte des deutschen Profifußballs. Jetzt stellte der Portugiese im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten" klar, dass er auch in der neuen Saison beim VfB spielen möchte.

Großes Ziel vor Augen

Theoretisch könnte Sporting eine Klausel nutzen, wonach Mané bereits nach einem Jahr bei den Schwaben wieder nach Lissabon zurück müsste. Ein wirkliches Interesse an einem solchen Szenario scheint der Klub ebenso wie der Spieler nicht zu haben: "Sporting hat mich bisher noch nicht kontaktiert, seit ich hier beim VfB spiele." Der Olympia-Teilnehmer von Rio 2016 konzentriert sich auf das "große Ziel", den Wiederaufstieg zu schaffen. Mit bislang sechs Treffern in 17 Ligaspielen zählt er zu den Leistungsträgern des Teams von Trainer Hannes Wolf. Dass sich vom portugiesischen Traditionsklub niemand bei ihm melde, sei ihm daher "ehrlich gesagt auch nicht so wichtig".

Kaufoption für 2018

Mané betonte, dass er und seine Familie sich in Stuttgart sehr wohl fühlen. Deshalb wolle er "nach dem Ende dieser Saison sehr gerne hier bleiben." Nach Ablauf des Leihvertrags soll der VfB Stuttgart eine Kaufoption für Sommer 2018 besitzen. Die angebliche Höhe der Ablöse soll allerdings 15 Millionen Euro betragen. Nicht gerade wenig.