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Nach 0:1 gegen Union: Abstiegsangst beim FC St. Pauli

Nach der 0:1-Heimpleite gegen Union Berlin wird die Luft für den FC St. Pauli im Abstiegskampf immer dünner. Nach sechs Partien ohne Sieg finden sich die Hamburger auf dem Relegationsplatz wieder. Der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch vier Punkte. Selbst eine 35-minütige Überzahl reichte nicht für Zählbares.

Hamburger vergeben Torchancen

"Die Situation ist jetzt unfassbar bedrohlich“, so Abwehrchef Lasse Sobiech gegenüber der "Hamburger Morgenpost". "Wir mussten heute unbedingt was mitnehmen. Das ist uns leider nicht gelungen." Die Kiezkicker überrumpelten ihre Gäste mit einem aggressiven Pressing und hatten durch Lasse Sobiech und Sami Allagui erste Torchancen. Wenig später hatten die Hamburger Glück, dass ein Schuss des Berliners Skrzybski nur am Pfosten landete. Auf der Gegenseite wurde ein Heber von Christopher Buchtmann kurz vor der Linie geklärt. Das Spiel ging hin und her. Einen Schuss des Ex-Paulianers Daube musste Christopher Avevor in höchster Not auf der Linie klären. Dann scheitete Allagui an Union-Keeper Mesenhöler. "In der ersten Hälfte haben wir wenig zugelassen. Dass unsere Chancen nicht reingehen ist bitter, das passiert dir nur im Abstiegskampf", wird Christopher Buchtmann auf der Vereinshomepage zitiert.

Kiezkicker können Überzahl nicht nutzen und verlieren

Das abwechslungsreiche Spiel setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Erst hatte St. Pauli Glück, dass Hedlunds Schuss nur an die Latte klatschte, dann gab es die gelb-rote Karte gegen Berlins Friedrich. Sami Allagui hätte die Überzahl wenig später fast ausgenutzt, doch sein Drehschuss verfehlte das Ziel. In der Folge machten die Kiezkicker viel zu wenig aus ihrer numerischen Überlegenheit während Union sich aufs Kontern verlegte. Zehn Minuten vor dem Ende war dann Schluss mit lustig. Skrzybski hatte Keeper Robin Himmelmann im zweiten Versuch keine Chance gelassen. "Das Tor dürfen wir nicht zulassen, das ist zu einfach", so Daniel Buballa gegenüber der "Hamburger Morgenpost". Von dem Gegentor erholte sich sein Team nicht mehr. FCSP-Chefcoach Markus Kauczinski bleibt kämpferisch. "Wir haben es immer noch in der eigenen Hand und müssen jetzt nach vorne schauen. Zusammenhalten, nicht aufgeben und kämpfen bis zum Schluss. Wir müssen unsere Möglichkeiten einfach mal nutzen."