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Nürnberg nutzt die Gunst der Stunde

Der 1. FC Nürnberg hat nach dem Remis zwischen Kiel und Düsseldorf die Gunst der Stunde genutzt und mit einem 1:0-Heimsieg gegen Sandhausen den Abstand auf einen Aufstiegsplatz auf zwei Zähler verringert. Mit dem Erfolg festigten die Franken zudem den Relegationsplatz zur Bundesliga.

FCN macht nach der Pause Druck

Gegen gut stehende Gäste fanden die Nürnberger zunächst nicht so richtig ins Spiel. Die Sandhäuser machten dem Club das Leben schwer und störten immer wieder geschickt den Spielaufbau der Gastgeber. Das war auch Clubtrainer Michael Köllner nicht entgangen. "Der Gegner war richtig gut eingestellt und hat stark verteidigt. Wir haben anfangs im Spielaufbau gebraucht, unseren Rhythmus zu finden. Dennoch hatten wir unsere Chancen. Aber auch Sandhausen hatte vor der Pause Möglichkeiten, in Führung zu gehen", so Köllner auf der Vereinshomepage.

Der Trainer reagierte und stellte in der Halbzeitpause an ein paar Stellschrauben. Der Club drehte jetzt auf und entwickelte mehr Zug zum Tor. Doch die sich ergebenden Torchancen wurden zunächst alle vergeben. "Das Spiel war lange offen. Wir mussten auf Sandhausens Konter aufpassen. So war es lange spannend“, schildert Linksverteidiger Tim Leibold die Situation nach dem Seitenwechsel.

Franken schlagen Gäste mit deren Waffe

Nürnberg blieb weiter am Drücker und belohnte sich schließlich selbst mit einem Kontertor. Leibold hatte einen Gegenkonter eingeleitet und markierte nach einem Zusammenspiel mit Angreifer Mikael Ishak den erlösenden und verdienten Führungstreffer. "Wir haben erwartet, dass Sandhausen tief steht. Dennoch hatten wir schon vor dem 1:0 viele Chancen. Beim Siegtreffer schlagen wir sie mit dem Konter dann ein bisschen mit ihren eigenen Waffen“, freute sich Defensivmann Enrico Valentini. Vorne treffen wir ja fast immer, heute hat es ein bisschen gedauert“, meinte Stürmer Mikael Ishak.

In der Folgezeit verteidigten die Franken geschickt und ließen in der zweiten Halbzeit keine Torchance der Gäste zu. Das war in den Spielen zuvor noch anders. "Vor ein paar Wochen hätten wir am Ende vielleicht noch den Ausgleich gefangen oder gar durch ein Kontertor verloren“, meinte Trainer Köllner. Am nächsten Montag geht es für seine Truppe zum Sechs-Punkte-Spiel nach Düsseldorf