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Was geht jetzt noch für Arminia Bielefeld?

Nach dem 1:0-Heimsieg gegen Aufstiegsanwärter Nürnberg hat Arminia Bielefeld mit 38 Punkten das Saisonziel Klassenerhalt so gut wie erreicht. Rund um die Alm will man die Bodenhaftung jedoch nicht verlieren. Klar ist aber auch, dass es angesichts von nur noch drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz für die Ostwestfalen noch mehr als eine entspannte Saison geben könnte. 

Kerschbaumer vollstreckt eiskalt

Die beiden nächsten Spiele gegen Düsseldorf und Kiel werden zeigen, wohin die Reise für die Arminia noch geht. "Ich bin sehr froh und stolz auf das Team. 38 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt sind eine super Bilanz, über die wir uns jetzt auch kurz freuen dürfen. Nächste Woche geht es mit Selbstvertrauen nach Düsseldorf – ein weiteres Highlight, dem wir entgegenfiebern“, wird Cheftrainer Jeff Saibene auf der DSC-Homepage zitiert.

Zuvor hatte sein Team gegen den Tabellenzweiten einen leidenschaftlichen Kampf gezeigt und einmal mehr bewiesen, dass es auch in der Schlussphase stets für ein Tor gut ist. Als alle sich bereits mit einem Remis angefreundet hatten, schlug die Arminia doch noch zu. Am Siegtreffer waren gleich zwei Österreicher beteiligt. Manuel Prietl nutzte in der 90. Minute eine Unkonzentriertheit in der Nürnberger Abwehr, passte den Ball zum immens laufstarken Konstantin Kerschbaumer, der aus kurzer Distanz abgezockt einnetzte. "Ich muss Klos und Prietl ein Kompliment machen, es war von beiden eine gute Vorarbeit, damit ich das Ding überhaupt reinmachen konnte", freute sich der Torschütze. Nürnberg war geschlagen.

Fans als zwölfter Mann

 Vom Team gab es anschließend auch viel Lob für die Fans. "Zum Schluss muss ich noch die Fans loben: Der zwölfte Mann hat uns heute extrem nach vorne gepeitscht", sagte Florian Hartherz. In den über 90 Minuten zuvor waren die Arminen mit den Franken auf Augenhöhe gewesen. Am Ende nutzten die Gastgeber die Unsicherheiten in der Defensive der Gäste zum nicht unverdienten Sieg. "Es gibt nichts Schöneres als so ein Spiel zu gewinnen. Wir konnten uns heute endlich mal für den Aufwand belohnen und drei Punkte einfahren“, freute sich Tom Schütz nach dem Schlusspfiff.