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Zweiter Sieg in Folge: Kaiserslautern schöpft neuen Mut

Gegner aus dem Norden liegen dem 1. FC Kaiserslautern momentan. Nach dem 2:1-Auswärtserfolg in Braunschweig legten die Pfälzer gegen den Tabellendritten aus Kiel nach und meldeten sich mit einem 3:1 gegen im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Darmstadt kann zudem der Druck auf die Konkurrenz weiter erhöht werden.

Pfälzer legen los wie die Feuerwehr

Gegen kriselnde Kieler zeigte Kaiserslautern keinerlei Respekt und legte los wie die Feuerwehr. Nach nur zwei Minuten hatte Angreifer Brandon Barillo den Führungstreffer erzielt. Der Australier bestach mit einer riesigen Laufleistung. "Ich bin sehr hungrig, ja! Aber das ist die Mentalität des FCK: wir müssen rennen, wir müssen kämpfen, in dieser Situation muss jeder 110 Prozent geben, so der Torschütze im "SWR". Mann des Spiels war jedoch ein anderer: Osayamen Osawe. Der Stürmer hatte nicht nur den wichtigen Führungstreffer vorbereitet, sondern nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Kieler vor der Pause einen Strafstoß herausgeholt. Vor Osawes Leistung hatte sogar der gegnerische Trainer nach dem Spiel Respekt. "Osawe war der überragende Mann auf den Platz. Wir konnten ihn heute einfach nicht verteidigen", so Kiels Trainer Markus Anfang.

Osawe wird zum Matchwinner

Nach Wiederanpfiff setzte Osawe dann die Vorgabe seines Sturmpartners Lukas Spalvis zur Freude der vielen FCK-Fans in die Tat um. "In der Halbzeit habe ich ihm gesagt, dass er sich mit einem Tor belohnen soll", wird der Litauer im "Kicker“ zitiert. Mit dem dritten Tor der Pfälzer war die Partei letztlich entschieden. Spalvis und Osawe scheinen der FCK-Offensive gut zu tun. "Für mich ist es gut, wie Lukas spielt. Er eröffnet mir Räume, geht und spielt gerne in die Vertikale, er ist gut am Ball“, sagte Osawe. Sein Trainer freute sich nach dem Schlusspfiff für Osawe, der in Kaiserslautern häufig kritisch gesehen wird. Sein Kompliment galt jedoch der gesamten Mannschaft. "Das war ein sehr sehr offenes Spiel. Nach vorne war das alles okay, wir haben uns genügend Torchancen herausgespielt", so Michael Frontzeck während der Pressekonferenz.