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0:2-Pleite im ersten Test: Kiels zweiter Anzug sitzt noch nicht

© imago images / Holsteinoffice

Am Sonntag gab es den ersten Härtetest des Jahres für die Kieler Störche, doch gegen den Tabellenzweiten der 3. Liga aus Ingolstadt konnte das Team von Ole Werner kaum etwas erreichen. Am Ende stand eine verdiente 0:2-Pleite auf dem Papier, über die Trainer und Sport-Geschäftsführer noch sprechen mussten.

"Zu wenig gezeigt"

Mit einer besseren B-Elf trat Holstein Kiel am Sonntag gegen den FC Ingolstadt an, auch bei den Schanzern brachten sich die bisherigen Reservisten in Stellung – und zwar deutlich besser, als bei den Störchen. "Einige Jungs haben heute zu wenig gezeigt", kritisiert Cheftrainer Ole Werner den Auftritt seiner Mannschaft, bei dem nur wenige Spieler hervorstachen. Dabei fordert der Übungsleiter genau das von seinen Jungs: "Die Leistungen müssen stimmen, um auf sich aufmerksam zu machen."

Stöver mit "Vollgas"-Pflicht

Auch KSV-Sportgeschäftsführer Uwe Stöver reagierte mit offenem Visier. "In der Hinrunde hat sich ein fester Kern aus 14, 15, 16 Spielern etabliert. Wenn man in diesen eindringen möchte, muss man Vollgas geben", formuliert es der 52-Jährige knallhart, um den Reservisten die nötige Motivation mit auf den Weg zu geben. Immerhin sah Werner bei dem Test auch Positives: "Wir haben wenig zugelassen. Die Gegentore sind aus eigenen Ballverlusten entstanden." Doch was die Defensive solide ablieferte, mangelte in der Offensive: Durchschlagskraft und Präzision fehlten den Kielern an diesem Tag.