• Facebook
  • Twitter

Abschiede beim HSV: Vier Spielerverträge enden

© imago images / Jan Huebner

Das Saisonende für die meisten Zweitligisten ist gekommen, deswegen werden vielerorts zahlreiche Spieler verabschiedet. Beim Hamburger SV trifft das beispielsweise vier Personalien, deren Vertrag zum 30. Juni ausgelaufen sind. Darunter auch Kyriakos Papadopoulos, der den Klub mit seinem Verbleib im Winter eine Million Euro kostete.

Stammspieler in der Bundesliga

Kyriakos Papadopoulos war beim Hamburger SV ein Relikt der Tage, an denen das Geld noch lockerer an der Elbe herunterfloss. Ausgestattet mit einem gut dotierten Vertrag verweilte der Grieche bis zuletzt in Hamburg, obwohl der Klub im Winter auf einen Abgang hoffte – denn in diesem Fall hätten die Hanseaten rund eine Million Euro eingespart.

Stattdessen verabschiedet sich der Innenverteidiger ein halbes Jahr darauf ablösefrei, seit Ende Mai soll er bereits bei Panathinaikos Athen mittrainieren. Nicht zu vergessen ist dabei, dass die Geschichte von Papadopoulos erfolgreich startete: In der Bundesliga war der Grieche beim HSV gesetzt. Nur für die 2. Bundesliga war er von vornherein zu teuer.

HSV lässt Türchen offen

Ebenso werden Christoph Moritz, Jairo Samperio und Timo Letschert vom Verein verabschiedet. Moritz wechselte vom 1. FC Kaiserslautern vor zwei Jahren nach Hamburg, zwischenzeitlich wurde er für eine Halbserie nach Darmstadt verliehen. Nach seiner Rückkehr absolvierte er noch acht Zweitliga-Spiele, in denen ihm zwei Vorlagen gelangen.

Samperio konnte sich nach einem Kreuzbandriss in der letzten Saison auch in dieser Spielzeit nicht mehr empfehlen, während Letschert seine 24 Partien beim Hamburger SV meistens in der Startelf begann. Der niederländische Innenverteidiger konnte besonders im Saisonfinale nicht mehr für Stabilität sorgen, sodass der Vertrag "vorerst" ausläuft. Der HSV ließ sich bei der Verabschiedung am vergangenen Montag offen, ob sich die Wege mit ausgewählten Spielern "im Rahmen einer erneuten Zusammenarbeit nochmals kreuzen werden".