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Abwehrsorgen: Springt Christian Schulz bei Hannover ein?

© imago images / Hübner

285 Pflichtspiele absolvierte Christian Schulz in seiner Karriere für Hannover 96, als Links- und Innenverteidiger machte sich der 36-Jährige einen Namen in Niedersachsen. Angesichts der Personalnot in der Hannoveraner Abwehr war der U23-Routinier nun bei den Profis im Training.

Zweites Jahr in der Regionalliga

Neun Jahre lang war Christian Schulz eine Konstante im Bundesliga-Kader von Hannover 96, nach dem Abstieg am Ende der Saison 2015/16 zog es den Abwehr-Allrounder aus Niedersachsen fort. Nach zwei Spielzeiten in Österreich bei Sturm Graz kehrte der Routinier zur U23-Mannschaft der Hannoveraner zurück und spielt dort aktuell seine zweite Saison – beim 5:3-Sieg gegen die Lüneburger SK Hansa am vergangenen Spieltag war Schulz sogar als Torschütze erfolgreich. Nun fehlen neben Marcel Franke (Außenbandteilruptur im Knie) seit dem letzten Spiel der Profis auch Felipe (Rippenknorpelbruch) und Sebastian Jung (Muskelsehnenverletzung am rechten Gesäßmuskel). Hannover gehen die Verteidiger aus – springt nun Schulz ein?

"Dem sollte man die Chance geben"

"Nein, nein und nochmals nein", erklärt der 36-Jährige gegenüber dem "Sportbuzzer". Seine Aussichten auf ein Comeback bei den Profis wäre dennoch gegeben, denn am Montag wurde er gemeinsam mit den Youngsters Tim Walbrecht und Mick Gudra zum Training mit den Profis befördert – Letzterer ist allerdings ein Offensivspieler. Will man Schulz glauben, sei er trotz der Abwehrnot nicht der richtige Mann: "Die können den Timmi nehmen, der macht das solide, ein ruhiger Spieler, dem sollte man die Chance geben", sagte der Ex-Kapitän der Hannoveraner über Walbrecht, zumal Schulz selbst gerade erst eine langwierige Meniskusverletzung hinter sich brachte. Walbrecht dagegen ist U19-Kapitän und lief bereits neun Mal für die Regionalliga-Mannschaft der Niedersachsen in der Innenverteidigung auf.