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Anfang drückt sich um Kiel-Bekenntnis

Mit Holstein Kiel hat Markus Anfang am vergangenen Wochenende die Herbstmeisterschaft in der Zweiten Liga klar gemacht, dabei waren Verein und Trainer erst im vergangenen Sommer in das Fußball-Unterhaus aufgestiegen. Kein Wunder also, dass der Erfolgstrainer auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hat und immer wieder mit dem derzeit auf Trainer-Suche befindlichen 1. FC Köln in Verbindung gebracht wird. Ein klares Bekenntnis zu den Störchen lässt Anfang zudem bisher vermissen.

Anfang’s Vertrag gilt noch bis 2019

"Stand heute ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich hier dann immer noch Cheftrainer bin", sagte Anfang zuletzt gegenüber den "Kieler Nachrichten" zu den Gerüchten um einen möglichen Winter-Wechsel seiner Person zum 1. FC Köln. So weit, so gut, wäre da nicht dieser Nebensatz gewesen: "Ich habe einen Vertrag für die Zweite Liga bis zum 30. Juni 2019. Aber schlussendlich beantworten kann diese Frage niemand. Dazu passieren viel zu viele Dinge im Profifußball." Für die Kieler wäre ein Verlust ihres 43-jährigen Trainers eine ganz bittere Pille, schließlich holte der gebürtige Kölner seit seinem Amtsantritt im August 2016 durchschnittlich ganze 1,89 Punkte in 54 Partien. Präsident Steffen Schneekloth würde Anfang daher auch nicht ablösefrei gehen lassen, Anfang Dezember rief er gegenüber dem Portal "Sportbuzzer" noch eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro aus.