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Arminia Bielefeld startet ambitioniert in die Vorbereitung

Arminia Bielefeld hat am Montag wieder die Saisonvorbereitung aufgenommen. Unter den Augen von rund 200 Fans zeigten sich die Schützlinge von Norbert Meier dabei gut gelaunt und motiviert. Der Kader der Blauen hat schon jetzt einige Änderungen im Vergleich zur Vorsaison zu bieten und dabei muss es nicht bleiben. Eins stellte Trainer Norbert Meier vor den anwesenden Fans und der Presse jedoch deutlich klar: "Wir müssen in der 2. Bundesliga mit unseren Leistungen konstanter werden und das Image einer Fahrstuhlmannschaft ablegen"

Kaderbreite als Vorteil

Die Mannschaft selbst ist dabei längst nicht mehr dieselbe, wie noch vor einem Monat beim Aufstieg. Mit Jarno Peters, Pascal Testroet, Michael Gurski, Marc Lorenz, Sebastian Hille und Alexander Schwolow sind gleich sechs Akteure nicht mehr dabei. Ob Spieler wie Jerome Propheter sich noch nach einem anderen Verein umsehen, wollten die Verantwortlichen nicht kommentieren, er ließ sich jedoch vom Trainingsbetrieb befreien. Klar ist jedoch, dass man auf der einen oder anderen Position überbesetzt ist. Im Mittelfeld stehen mit Schütz, Junglas, Ulm, Müller, Brinkmann, Mast, Hemlein, Jopek, Görlitz, Kluge, Renneke, Hober und Strifler schon über zehn Leute zur Verfügung, um die maximal fünf Startplätze zu ergattern. Auch auf der Innenverteidigerposition stehen mit Manuel Hornig, Stephan Salger, Julian Börner und Felix Burmeister Doppelbesetzungen bereit. Das sei für die Mannschaft aber kein Thema, so Meier gegenüber der "Neuen Westfälischen".

Jugendspieler gesucht

Schließlich sorge Konkurrenz auf den Positionen auch für mehr Qualität im Kader. Diese hat man nun auch fraglos auf der Torhüterposition, da sowohl Wolfgang Hesl, als auch Daniel Davari, bereits sehr erfahrene Akteure für den Schlussmann darstellen. Neuzugang Michael Görlitz freute sich nicht nur auf die neu Aufgabe, sondern hat in Tom Schütz auch gleich einen alten Bekannten wieder getroffen: "Wir sind miteinander befreundet und haben fünf, sechs Jahre zusammen in München gespielt". Auch weitere Neuzugänge schließen die Ostwestfalen nicht aus, wenngleich man sich dabei nicht festlegen wollte. Klar ist allerdings definitiv, dass man noch mindestens einen Jugendspieler mit einem Profivertrag ausstatten muss, oder einen Spieler holen wird, der aus der eigenen Jugend kam, um die Vorgaben der 2. Bundesliga zu erfüllen, die mindestens vier eigene Spieler im Kader vorsieht.