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Bestätigt: Schalke verabschiedet 10 Spieler vor Zweitliga-Neuaufbau

© IMAGO / MIS

Der FC Schalke 04 hat den Neuaufbau in der 2. Bundesliga mit den Transfers von Danny Latza (1. FSV Mainz 05) und Simon Terodde (Hamburger SV) begonnen. Doch auf welche Spieler aus dem aktuellen Kader können die Königsblauen im Unterhaus zählen – und auf welche wollen sie überhaupt setzen? Zehn Spieler wurden nun vor dem letzten Spieltag verabschiedet.

Oczipka und Stambouli gehen

Der Umbruch auf Schalke wird ein großer sein, das ist schon seit geraumer Zeit ein offenes Geheimnis. Während zuletzt Nachwuchsspieler wie Blendi Idrizi, Florian Flick und Matthew Hoppe ihren künftigen Wert für die Zweitliga-Mannschaft der Schalker unterstrichen, haben dienstältere Profis keine Zukunft mehr in Königsblau. Einem Bericht der "WAZ" zufolge sollen bereits zehn Spieler auf der Abschiedsliste stehen – etwa Bastian Oczipka (125 Pflichtspiele) und Benjamin Stambouli (133 Pflichtspiele), weil deren bestehende Verträge ihre Gültigkeit bis 2023 im Unterhaus verlieren. Kurz darauf bestätigte der Verein die bevorstehenden Abgänge.

Somit spielen auch die Leihspieler Frederik Rönnow und Goncalo Paciencia (beide Eintracht Frankfurt), sowie William (VfL Wolfsburg) und Kilian Ludewig (RB Salzburg) keine Rolle mehr in den Zweitliga-Planungen der Königsblauen. Dazu wurden mit Steven Skrzybski, Alessandro Schöpf, Shkodran Mustafi und Nabil Bentaleb weitere Spieler verabschiedet, deren Verträge am Saisonende ohnehin auslaufen. Insgesamt beträgt der Wert der zehn Abschiedskandidaten in Summe geschätzte 31,3 Millionen Euro – abgesehen vom Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf übertrifft kein Zweitligist einen solchen Marktwert mit seinem gesamten Team.

Hochdotierte Verträge für S04

Ein Verbleib der S04-Oldies wie Klaas-Jan Huntelaar oder Michael Langer bleibt dagegen trotz Vertragsende im Sommer vorerst offen – der 37-jährige Stürmer und der 36-jährige Torhüter sammelten in dieser Saison jeweils ihre Einsatzzeiten als zuverlässige Ersatzmänner. Bei den bisherigen Abgängen wird es voraussichtlich aber nicht bleiben, denn Schalkes neuer Sportdirektor – Rouven Schröder – wird sich von weiteren Altlasten befreien müssen, um den Klub finanziell zu entlasten. Spieler wie Suat Serdar, Mark Uth, Matija Nastasic oder Amine Harit scheinen einen Vertrag mit Zweitliga-Gültigkeit zu haben – verdienen jedoch definitiv zu viel für die künftigen Zweitliga-Verhältnisse.

Unklar ist zudem die Zukunft von Schalkes Leihspielern. Sebastian Rudy spekuliert vermutlich auf einen festen Verbleib in Hoffenheim, während sich Liverpool bereits gegen den Kauf von Ozan Kabak entschieden haben soll. Außerdem kehren Rabbi Matondo (Stoke City), Markus Schubert (Eintracht Frankfurt), Ahmed Kutucu (Heracles Almelo) und Bernard Tekpetey (Ludogorets Razgrad) noch nach Gelsenkirchen zurück.