• Facebook
  • Twitter

Bleibt er oder geht er? Pouriés schwieriger Stand beim KSC

© imago images / Joachim Sielski

Vor zwei Jahren ballerte Marvin Pourié den Karlsruher SC in die 2. Bundesliga, doch eine Rolle wird der Stürmer dort wohl nicht mehr spielen. Vor der Rückkehr des Angreifers betonte Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer die gute Besetzung im Karlsruher Sturm, gegen die sich Pourié leistungstechnisch durchsetzen müsste.

"Im Sturm sehr gut besetzt"

Die auslaufenden Verträge mit Änis Ben-Hatira, Burak Camoglu und Martin Röser wurden nicht verlängert, zudem endete die Leihe von Lukas Grozurek. Beim Karlsruher SC nimmt es allmählich Form an, welche Spieler aus dem aktuellen Kader mit in die nächste Zweitliga-Saison der Badener gehen. Während Damian Roßbach, Daniel Gordon und Manuel Stiefler laut "Badischer Neuester Nachrichten" noch Gespräche führen, kehrt auch Marvin Pourié – vorerst.

"Wir werden im Sturm mit Marco Djuricin, Philipp Hofmann und Babacar Gueye sehr gut besetzt sein", deutet Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer bereits vielsagend an, dass der Drittliga-Torschützenkönig von 2018/19 nicht unbedingt den größten Anspruch auf Spielzeit bekommen wird. Aber Pourié soll seine Chance bekommen, wenn er sie will: "Wir respektieren Marvins Vertrag. Wenn er zurückkommt, muss er aber wissen, dass er sehr starke Konkurrenz vorfindet." Bis 2022 ist der 29-Jährige noch an den KSC gebunden, den Vertrag hatte er kurz nach dem Zweitliga-Aufstieg unterschrieben.

Pouriés zweiter Aufstieg

Danach folgte der Bruch zwischen Spieler und Verein. Obwohl Pourié in der Aufstiegssaison 22 Tore schoss und anfangs auch in der 2. Bundesliga solide ablieferte, setzte Ex-Coach Alois Schwartz zunehmend auf Philipp Hofmann. Pourié forderte aber Einsatzzeiten, woraufhin man sich im Winter vorläufig trennte. Der 29-Jährige ging zurück in die 3. Liga, wo er mit Eintracht Braunschweig am vorletzten Spieltag den direkten Aufstieg schaffte. Zwei Tore und drei Vorlagen steuerte Pourié dazu bei, nun ist seine Zukunft offen. Ob ein Verbleib in Braunschweig, die eine Kaufoption für den Stürmer haben, angestrebt wird, hängt dort auch von einem Verbleib von Cheftrainer Marco Antwerpen ab.