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BTSV-Coach will "maximale Stabilität" gegen Kiel zeigen

© imago images / Noah Wedel

Pokalbegeisterung und Liga-Alltag stehen sich in Braunschweig gegenüber – und in der kommenden Partie vor heimischem Publikum will Cheftrainer Daniel Meyer die erfolgreichen Elemente der letzten Partien miteinander verknüpfen. Dass der Zweitliga-Aufsteiger mit der Konkurrenz mithalten kann, will auch niemand abstreiten. Aber es muss Zählbares folgen.

Meyer glaubt an Euphorie

Fünf Tore gegen Bundesligist Hertha BSC ließen die Braunschweiger Herzen höher schlagen, doch schon eine Woche darauf scheiterte die Eintracht an der dichten Defensive der Heidenheimer. Vor dem Auftritt gegen Holstein Kiel findet BTSV-Coach Daniel Meyer kalre Worte: "Wir müssen zusehen, dass wir gegen Kiel etwas zählbares auf die Anzeigetafel kriegen." In Heidenheim konnte der Zweitliga-Aufsteiger mit dem Vorjahres-Dritten mithalten, aber das Können nicht in Punkte ummünzen. Darauf wird Meyer jetzt gegen Kiel seinen Fokus legen.

In dem Stadion, in dem die Berliner phasenweise an die Wand gespielt wurde. "Wir wollen uns zuhause gut präsentieren und haben vom letzten Auftritt im Eintracht-Stadion gegen Hertha BSC ein Erfolgserlebnis im Rücken", zeigt sich Meyer zuversichtlich, dass die Euphorie aus dem Braunschweiger Pokalauftritt in der Heimat noch nicht verflogen ist. Offen ist noch, wieviele Zuschauer beim ersten Ligaspiel nach dem Aufstieg dabei sein dürfen. Gegen Hertha waren es 500 Fans.

"Wird interessante Geschichte"

Definitiv nicht dabei sein wird Patrick Kammerbauer, der noch eine Schiene trägt und damit nicht einsatzfähig sein wird. Dennoch hat Cheftrainer Meyer "die Qual der Wahl", bei der er sich aber bewusst selbst einschränkt: "Wir wollen in der aktuellen Phase maximale Stabilität haben, also werden wir nicht wild tauschen. Auf der anderen Seite sind die Jungs sehr nah beieinander. Wir sind im Moment dennoch nicht in der Lage die Rotationsmaschine anzuschmeißen."

Wichtig ist dem Coach, dass die Akteure auf dem Platz an Cleverness dazu gewinnen, um ein gutes Spiel noch besser zu machen: "Wir sind sehr optimistisch, dass wir Holstein Kiel vor Schwierigkeiten stellen können. Die Störche haben selber den Anspruch das Spiel zu machen. Das wird auf jeden Fall eine interessante Geschichte."