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Bundesliga Home Challenge: Wie schlugen sich die Zweitligisten?

© imago images / Zimmermann

Am 4. Spieltag der "Bundesliga Home Challenge" waren acht Zweitligisten im Rennen. Vier von ihnen trafen im direkten Liga-Duell aufeinander, während sich die anderen vier mit den Teams der Bundesligisten messen durftne. Insgesamt wurden dabei 28 virtuelle Tore bejubelt.

Voglsammer erneut gegen eSport-Profi

Stürmer Andreas Voglsammer von Arminia Bielefeld hat derzeit wenig zu Lachen, denn den erfolgreichen Angreifer des Tabellenführers verfolgt das Lospech – wie schon am 1. Spieltag der Bundesliga Home Challenge musste der Fußball-Profi auf der Konsole gegen einen eSport-Profi an. Gegen Namensvetter Andreas Gube von Eintracht Frankfurt gab es immerhin mit dem virtuellen Ich auch ein positives Erlebnis, denn mit Voglsammer konnte Voglsammer sein erstes Tor erzielen.

Wenngleich sich der Stürmer trotzdem mit einer 1:6-Niederlage verabschieden musste. Mitspieler Marcel Hartel zog den Karren für Bielefeld dann aber gegen Nils Stendera aus dem Dreck und rehabilitierte sich mit einem Fünfer-Pack von Fabian Klos. Einen eigenen Treffer per eigenem Ich steuerte Hartel auch noch bei, sodass er mit einem 7:1-Erfolg das Hinspiel drehen konnte – die wohl wildeste Aufholjagd des Tages.

Die benötigte der FC St. Pauli gegen den 1. FC Nürnberg nicht: Nach dem ersten torlosen Remis zwischen den beidne eSportlern der Teams konnte Luca Zander per Doppelpack von Henk Veerman und dem Tor durch Borys Tashchy einen deutlichen Sieg gegen Tim Handwerker holen.

Dresdens Comeback durch Löwe

Ebenfalls recht eindeutig verlief das zweite Zweitligaduell zwischen Jahn Regensburg und dem VfB Stuttgart, in dem Federico Palacios in der ersten Runde mit 1:4 dem eSportler Burak May unterlag. Das Rückspiel zwischen Tom Baack und Atakan Karazor gestaltete sich ausgeglichener, am Ende sorgte der virtuelle Gonzalo Castro mit einem Treffer zum 1:0-Endstand für das goldene Tor der Stuttgarter.

Wenig Erfolg hatte auch der Hamburger SV gegen den FC Augsburg, denn schon das Duell zwischen den beiden eSport-Profis ging mit 0:2 an den Bundesligisten. Sonny Kittel warf gegen Marco Richter alles rein, musste sich am Ende aber auch mit einer 2:3-Niederlage geschlagen geben. Siegreich ging dagegen die SG Dynamo Dresden bei Bayer Leverkusen hervor. Auch hier hatte Justin Löwe gegen Bundesliga-Profi Wendell eine schwere Last aufzuholen, denn das vorherige eSportler-Duell entschieden die Leverkusener mit 3:1 für sich.

Löwe packte seinen Torriecher aus und schickte den Brasilianer mit einem 5:1-Sieg auf die Bretter – 6:4 für die SGD im Gesamtergebnis. Tore von Wintzheimer, Ganvoula und Zoller reichten für den VfL Bochum in zwei Duellen nicht, am Ende stand gegen Union eine 3:5-Niederlage auf dem Papier.