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Correia zögerte mit Unterschrift: "Geld nicht im Vordergrund"

© imago images / Schreyer

Seit zwei Jahren ist Marcel Correia beim SSV Jahn Regensburg eine feste Größe, weswegen der Klub gerne mit dem Innenverteidiger verlängern wollte. Schon vor der Zwangspause wurde dem Deutsch-Portugiesen deshalb ein Angebot vorgelegt – und Correia bat um Bedenkzeit. Nun könnte ihn das Zögern viel Geld kosten.

"Habe mich richtig entschieden"

Die finanzielle Entwicklung der Zweitliga-Klubs ist angesichts der Coronakrise ungewiss. Wer jedoch in diesem Sommer einen neuen Vertrag unterschreibt, der muss wohl mit Gehaltseinbußen rechnen – so auch Marcel Correia vom SSV Jahn Regensburg, dessen Arbeitspapier zum 30. Juni ausläuft. Und dabei lag dem Innenverteidiger vor der Zwangspause schon ein unterschriftsreifer Vertrag vor.

Correia bat um Bedenkzeit, was nun vermutlich zu geringeren Bezügen führt. "Geld steht bei mir nicht im Vordergrund, sonst hätte ich mich vor zwei Jahren anders entscheiden müssen", äußert sich der Innenverteidiger gegenüber dem "Kicker" allerdings sehr gelassen. Denn der 30-Jährige weiß: "Ich habe mich damals definitv richtig entschieden."

Einsätze für FCK und BTSV

Damit folgte Correia seinen "klaren Prinzipien" und hofft, auch in Zukunft wieder die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Bei den Regensburgern konnte er schließlich an seine besten Leistungen anknüpfen, die er zuvor beim 1. FC Kaiserslautern und der Braunschweiger Eintracht bewies. Insgesamt kommt Correia auf 157 Zweitliga-Einsätze und 19 Spiele in der Bundesliga. Durch seine letzten beiden Jahre beim SSV dürften ihn deshalb auch andere Klubs auf dem Schirm haben.