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Keine Entscheidungen: SCP und Fürth siegen, Arminia mit Remis

Auch nach dem 37. Spieltag sind keine weiteren Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf gefallen. Die SpVgg Greuther Fürth (6:0 in Cottbus) und der SC Paderborn (2:0 in Aue) konnte Siege einfahren und hielten bis zum letzten Spieltag offen, wer direkt aufsteigt oder in die Relegation muss. Im Rennen um den Klassenerhalt kam Arminia Bielefeld gegen den FSV Frankfurt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus, Dresden verlor mit 0:4 in Kaiserslautern. So kommt es am kommenden Wochenende zum ultimativen Abstiegsgipfel zwischen beiden Teams. 

Paderborn siegt und verteidigt Rang zwei

Nach zehn Minuten hätte Sylvestr die Hausherren in Führung bringen können, alleine auf Kruse zulaufend schoss er jedoch am Tor vorbei. Die Gäste aus Paderborn sorgten zunächst nur bei Standards für Gefahr. So wurde der SCP beim Führungstreffer von den Sachsen eingeladen. Müller rutschte bei einem Klärungsversuch aus, Meha nutzt die Chance und zirkelte den Ball aus 20 Metern an Männel vorbei ins Tor (35.). Sekunden vor dem Abpfiff hatte erneut Sylvestr die Chance zum Tor, fand in Kruse aber seinen Meister. Auch im zweiten Durchgang spielten die Erzgebirgler gut mit, mussten aber nach 66 Minuten das 0:2 hinnehmen. Vrancic schnappte sich den Ball, lief einmal parallel zum Strafraum und versenkte den Ball aus rund 18 Metern sehenswert im langen Eck. Die Ostwestfalen spielten die Führung in der Folge souverän herunter und spielen nun mindestens in der Relegation.

Fürth siegt mühelos bei Energie Cottbus

Die Mannschaft aus Cottbus kam wesentlich besser in die Partie, verpasste es aber, sich dafür zu belohnen. So kam die SpVgg aus dem Nichts zur Führung. Allein auf Renno zulaufend, behielt Fürstner die Übersicht und traf zum 1:0 (34.). Zehn Zeigerumdrehungen machte Azemi schon alles klar. Einen missglückten Klärungsversuch konnte er mit der Hacke ins Tor befördern. In Halbzeit zwei wurde auch der tabellarische Unterschied meiner Mannschaften deutlich, die Bayern drückten auf ein weiteres Tor. Nach 69 Minuten belohnten sich die Grün-Weißen letztlich: Eine Brosinski-Hereingabe brachte Djurdjic im Tor unter. Nur fünf Minuten später erhöhte Sukalo auf 4:0. Sieben Minuten vor dem Ende traf Azemi zum 5:0, wenige Sekunden später traf erneut Djurdjic und machte das halbe Dutzend voll. und machte damit die Demütigung der Lausitzer beim letzten Heimspiel perfekt.

Lautern erfüllt die Aufgabe, hat aber nur minimale Chancen

Das Spiel lief gerade erst fünf Minuten, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Einen Freistoß von Matmour beförderte Dynamo-Spieler Leistner ins eigene Tor. Die Pfälzer blieben auch in der Folge gefährlich, Kirsten musste sein ganzes Können unter Beweis stellen, um sein Team mehrfach vor dem 0:2 zu bewahren. Dresden versteckte sich keineswegs in der eigenen Hälfte, kam aber kaum zu gefährlichen Szenen. Nach dem Wechsel waren die Gastgeber klar spielbestimmend und kamen nach etwas mehr als einer Stunde zum verdienten 2:0. Nach einem Foulspiel von Grifo an Matmour gab es Elfmeter, den Idrissou sicher verwandelte. Zudem musste Dresden ab diesem Zeitpunkt mit einem Spieler weniger auskommen, da Grifo die rote Karte sah (63.). In der Folge überließen die Schwarz-Gelben dem Heimteam weitestgehend das Geschehen und konzentrierte sich auf Konter, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt werden solle. Stattdessen erhöhte Idrissou auf 3:0 (84.). Den Schlusspunkt besorgte Stöger mit einem sehenswerten Treffer in den Torwinkel.

Bielefeld in der offensive zu einfallslos

Die Gäste aus Frankfurt konzentrierten sich von Beginn an auf die Defensive und machten es den Arminen schwer, gefährlich vor das Tor zu kommen. Keine Mannschaft wollte den ersten Fehler machen, ein Leckerbissen bot sich den Zuschauern nicht. Lediglich ein Schuss von Feick (42.), der knapp am Tor vorbei ging, sorgte auf Seiten der kämpferisch starken Hausherren für wirkliche Gefahr. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier war auch zu Beginn des zweiten Durchgangs das schwungvollere Team, dies änderte sich jedoch im weiteren Verlauf der Partie. Das Niveau des Spiels nahm immer weiter ab. Nach 83 Minuten bot sich Klos die Riesenchance auf das 1:0, doch aus zehn Metern beförderte er den Ball über das Tor, nachdem ein Versuch von ihm und Przybylko geblockt wurde.

 

Die weiteren Ergebnisse:

Karlsruher SC – Fortuna Düsseldorf 2:2 (1:2)

VfR Aalen – Union Berlin 3:0 (1:0)

1. FC Köln – St. Pauli 4:0 (3:0)

SV Sandhausen – FC Ingolstadt 0:2 (0:2)

1860 München – VfL Bochum 2:0 (1:0)

 

Die Tabelle