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"Existenz als Verein sichern": Heidenheim geht in Kurzarbeit

© imago images / Jan Huebner

Der 1. FC Heidenheim geht in die Kurzarbeit. Das teilte der Verein am Donnerstagnachmittag auf seiner Homepage mit und erklärt, dass damit rund 400 Arbeitsplätze abgesichert werden sollen. Auch die Mannschaft trägt einen Teil dazu bei.

Umstellung im April

Ein weiterer Zweitligist hat das Kurzarbeitergeld für seinen Klub beantragt. Wie der 1. FC Heidenheim erklärte, reagiert der Verein damit auf die ungewisse finanzielle Lage. "Dadurch sollen alle Arbeitsplätze der rund 400 Beschäftigten beim FCH nachhaltig gesichert werden", hält der FCH in einer offiziellen Mitteilung die oberste Priorität fest.

Weiterhin heißt es: "Sowohl in allen Verwaltungsbereichen, im FCH Fan- und Ticketshop, im HARTMANN NachwuchsLeistungsZentrum, im Gebäudemanagement der Voith-Arena als auch im Dinkelacker Albstüble wird im April deshalb auf Kurzarbeit umgestellt." Zudem dürfen in den Räumlichkeiten des Stadions weiterhin keine Veranstaltungen stattfinden.

"Befinden uns in Ausnahmesituation"

Im April verzichten zudem alle Spieler, Trainer- und Funktionsteam und sämtliche Kräfte auf Führungsebene auf einen Teil ihrer Gehälter. "Die Verwendung der, durch den freiwilligen Gehaltsverzicht, eingesparten Summe für die von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter war ausdrücklicher Wunsch der Mannschaft", teilt FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald mit, dass das Team um Kapitän Marc Schnatterer zur Erhaltung der Arbeitsplätze beitragen will.

Die Kurzarbeit des FCH "gilt bis auf Weiteres und kann kurzfristig angepasst oder aufgehoben werden" und betrifft nicht das Profi-Team. Sanwald setzt auf den Zusammenhalt im Klub: "Wie unsere gesamte Gesellschaft befinden auch wir als 1. FC Heidenheim 1846 uns in einer Ausnahmesituation, in der jetzt außergewöhnliche Maßnahmen absolut erforderlich sind, um unsere Existenz als Verein zu sichern." Wann das Team von den individuellen Trainingseinheiten im Home-Office zurück auf den Platz kehren wird, ist derzeit offen.