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FC Schalke 04: Trio kehrt zurück, aber Offensiv-Duo droht Ausfall

© IMAGO / Agentur 54 Grad

Nur ein Sieg aus den letzten fünf Liga-Spielen – diese Bilanz gilt es für Schalke im Heimspiel gegen Nürnberg (Freitag, 18:30 Uhr) zu verbessern. Das ist die Aufgabe von Cheftrainer Dimitrios Grammozis, der im Duell mit den Franken allerdings noch nicht wieder an der Seitenlinie stehen wird. Dafür kann der Fußballlehrer aber wieder auf ein Trio zurückgreifen.

"Sind im ständigen Austausch"

Die Personalsorgen der Königsblauen waren in den vergangenen Tagen groß, sodass mit U23-Routinier Rufat Dadashov und U19-Stürmer Keke Topp zwei Spieler im Kader waren, die normalerweise nicht eingeplant gewesen wären. Nun hat sich allerdings auch Topp eine Verletzung zugezogen – aber gleich drei Spieler meldeten sich wieder fit für das Spiel gegen Nürnberg. Florian Flick, Yaroslav Mikhailov und Darko Churlinov sind "wieder voll im Mannschaftstraining und Optionen für das Spiel", wie Grammozis ankündigte. Auch Blendi Idrizi, der immer noch Probleme mit dem Rücken hat, trainierte voll mit.

Weitere Entspannung gab es im Lazarett allerdings nicht, stattdessen steht nun auch hinter Dominick Drexler ein Fragezeichen. "Drexler hatte nach dem letzten Spiel Probleme mit der Muskulatur. Da müssen wir das Abschlusstraining abwarten, sein Einsatz ist fraglich", teilte Grammozis in der Video-Pressekonferenz vor dem Spieltag mit. Selbst kann der Übungsleiter im letzten Heimspiel des Jahres auch nicht dabei sein. Der Situation entsprechend ginge es dem 43-Jährigen aber gut: "Wir sind im ständigen Austausch mit dem Arzt und dem Gesundheitsamt. Es gibt eine klare Richtlinie, an die halten wir uns."

Bülter noch nicht einsatzbereit

Die Trainingseinheiten kann der Coach entsprechend auch nicht live verfolgen. "Es ist eine schwierige Situation und eine Herausforderung, von zu Hause zu arbeiten. Wir arbeiten im Trainerteam viel mit Videogesprächen. Ich schaue mir alle Einheiten auf Video an", erzählte Grammozis aus seiner Zeit in der Quarantäne. Das tägliche Arbeiten mit den Spielern würde ihm dennoch fehlen, zumal der Druck auf Schalke wieder hoch ist. Vier Punkte holten die Königsblauen in den letzten fünf Spielen. "Wir haben in den vergangenen Spielen nicht optimal gepunktet, aber wir sind immer noch in Schlagdistanz", schöpfte Grammozis Mut. "Wir sind dennoch nicht zufrieden mit der Punktausbaute. Es ist klar, dass wir die Hinrunde mit positiven Erlebnissen beenden möchten."

Allerdings ist auch am Freitagabend wieder die Frage spannend, wer die Tore für Schalke schießen soll. Marius Bülter ist auch weiterhin keine Option. "Wir haben entschieden, dass es nicht sinnvoll ist, dass er morgen dabei ist. Marius muss nächste Woche wieder aufgebaut werden. Wir sind im regelmäßigen Austausch mit den Fachärzten", erklärte Grammozis. Bis dahin wird zumindest Marvin Pieringer wieder in die Bresche springen – und Überraschungen im Sturm sind nach den letzten Erfahrungen nicht ausgeschlossen.