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FCM-Trainer Titz hofft auf mitspielende Nürnberger

IMAGO / Jan Huebner

Mit dem gestärkten Selbstvertrauen aus den letzten beiden Auftritten möchte der 1. FC Magdeburg am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg nachlegen, dessen Abwehr seit vier Pflichtspielen unbezwungen ist. Wartet dort der nächste mauernde Gegner?

Titz: "Können bestimmte Facetten im Spiel bedienen"

Der 1. FC Magdeburg befindet sich im Auftrieb. Bei den Spielen gegen die Spitzenteams Hamburger SV und Heidenheim bewies die Mannschaft von Christian Titz besonderes Durchhaltevermögen in der Schlussphase. "Die letzten Spiele haben uns gut getan als Team. Wir haben gezeigt, dass wir bestimmte Facetten im Spiel bedienen können. Zu einem späten Zeitpunkt im Spiel zu verteidigen oder noch ein Tor zu erzielen. Was uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet hat, dass wir bis zuletzt die Qualität hatten, ein Tor zu erzielen", beschrieb Titz in der Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel die Entwicklung seines Teams und ergänzte: "für die Mannschaft war es wichtig zu punkten, denn das gibt immer Selbstvertrauen".

Defensivstarke Nürnberger mit offensiver Variabilität

Am Sonntag reist der FCM zur Pflichtspielpremiere nach Nürnberg. Angesichts von 4.500 zu erwartenden Gästefans steigt die Vorfreude beim Trainer: "Es wird mit Sicherheit ein schönes Spiel werden, weil unsere Fans uns zahlreich begleiten und es für sie ein wichtiges Spiel darstellt." Die jüngsten Ergebnisse des FCN, der seit vier Pflichtspielen ohne Gegentor ist, zeigen eine klare Ausrichtung. "In den letzten Wochen hat sich Nürnberg tiefer gestaffelt und die Räume eng gemacht", beobachtete Titz. Gleichzeitig stellen die Franken mit nur zwölf erzielten Toren den schwächsten Angriff der Liga. Doch Titz weiß um die Offensivpotenziale des Gegners: "In der Offensive haben sie viele variable Spieler, die auf verschiedenen Positionen ihre Qualitäten haben. Im eigenen Ballbesitz versuchen sie, das Zentrum zu überlagern und die spiel- und dribbelstarken Spieler in Szene zu setzen." Zudem glaubt er, dass Nürnberg vor heimischer Kulisse "aktiv am Spiel mitwirken wird".

Condé zugunsten von Elfadli auf die Bank rotiert

Am Mittwoch fehlten Herbert Bockhorn und Connor Krempick beim Training. Ihr Einsatz am Sonntag ist aber nicht gefährdet. Genauso geht es Cristiano Piccini, der gegen Heidenheim wegen eines Magen-Darm-Infekts ausgewechselt wurde, wieder besser. Beim FCM war Kapitän Amara Condé zuletzt nur auf der Ersatzbank zu finden. Dies erklärte Titz mit der Umstellung im Mittelfeld: "Wir haben mit Elfadli eine Absicherung eingebaut aufgrund seiner Schnelligkeit, seiner Kopfball- und Zweikampfstärke. Dadurch musste ein Spieler weichen und das war Amara Condé." Aufgrund der guten Ergebnisse dürfte Titz an seiner erfolgreichen Elf festhalten und am Sonntag wieder mit Baris Atik als Spielführer auflaufen.