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FCM-Urgestein Butzen beschäftigt sich mit Abschiedsgedanken

Beim 1. FC Magdeburg zeichnet sich das Ende einer Ära ab. „Urgestein“ Nils Butzen beschäftigt angesichts seiner Rolle als Dauerreservist nach zehn Jahren zunehmend mit einem Abschied von den Bördeländern.

„Der Gedanke kommt immer mehr auf“

„Der Gedanke kommt immer mehr auf“, sagte der Abwehrspieler der Bild-Zeitung nach dem 2:1-Erfolg seines Teams gegen den tschechischen Zweitligisten FK Usti Nad Labem: „Das ist neu für mich. Bislang ging es ja immer nur um den Zeitpunkt, wann mein Vertrag verlängert wird.“

Doch die Zeiten haben sich für das Eigengewächs, beim FCM nur noch bis zum Saisonende einen Vertrag hat, geändert. Denn für die Planungen von Trainer Michael Oenning hat Butzen offenkundig nur eine nachrangige Bedeutung: In den 13 Begegnungen unter der Regie des 53-Jährigen kam der rechte Verteidiger lediglich viermal zu kürzeren Einsätze, fünfmal wurde Butzen gar nicht erst für den jeweiligen Kader berücksichtigt.

Die Degradierung zum Reservespieler macht dem 25-Jährigen spürbar zu schaffen. „Umso länger es dauert, desto anstrengender wird es, mit der ganzen Thematik klarzukommen“, gesteht der gebürtige Thüringer und ergänzt: „Man will der Mannschaft helfen, kann es aber nicht. Das ist nicht einfach.“

Allerdings will Butzen keinen Ärger provozieren und sich weiterhin in den Dienst der Mannschaft stellen. „Es ist das große Ganze wichtig, und dem ordne ich mich unter, ohne Feuer zu legen.“