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FCN-Keeper Mathenia will "im Konzert der Großen" mitmischen

Schon vor Saisonbeginn machte Torhüter Christian Mathenia mit einer Vertragsverlängerung bis 2024 deutlich, dass er seinen Lebensmittelpunkt künftig in Nürnberg sieht. Am Sonntag trifft der 27-Jährige in Darmstadt auf seine Vergangenheit und weiß, dass der Club sich trotz mäßigem Saisonstart nicht verstecken bräuchte.

Neun Gegentore in drei Spielen

Sieben Punkte holte Nürnberg aus den ersten fünf Saisonspielen, damit sortiert sich der Club im Mittelfeld der Zweitliga-Tabelle ein. Zwei Mal konnte FCN-Keeper Christian Mathenia seinen Kasten dabei sauber halten, in den restlichen drei Partien musste er neun Mal hinter sich greifen. "Es ist eine Phase, in der nicht alles glatt läuft, aber auch nicht alles schlecht ist", fasste der 27-Jährige die Situation gegenüber dem "Kicker" entsprechend kurz zusammen. Nun fühlt sich der Keeper für die nächsten Spiele vorbereitet: "In der 2. Liga kommen weniger Bälle, da muss man auf den Punkt da sein. Aber ich war da gewappnet."

Letztes Jahr kassierte Mathenia in 22 Spielen noch 40 Gegentore, den Abstieg des Klubs konnte er trotz guter Leistungen damit nicht verhindern. Da er bei den Nürnbergern nun einen Vertrag bis 2024 in der Hinterhand hält, plant der Schlussmann noch einige Spielzeiten zwischen den Club-Pfosten. Im vergangenen Sommer erlebte er den großen Umbruch nach dem Abstieg, was auch zur unkonstanten Leistung der Nürnberger führt: "Die Fehler passieren aufgrund des Umbruchs. Es ist nicht einfach, 13 neue Spieler gleichzeitig zu integrieren. Man muss uns Zeit eingestehen."

"Wir sind ein großer Verein"

"Vielleicht bin auch ich blauäugig reingegangen und habe gedacht, dass es schneller geht", spricht der Torhüter die Kritik aber auch nicht von sich selbst. Wichtig sei Mathenia, dass sich der Verein langfristig wieder nach oben orientiert: "Unser Anspruch muss sein, im Konzert der Großen mitzumischen. Wir sind ein großer Verein und brauchen uns nicht zu verstecken."

Oben spielte der Schlussmann nicht nur mit den Nürnbergern, sondern auch mit dem Hamburger SV und dem SV Darmstadt. Zu den Hessen kehrt Mathenia nun mit dem Club zurück. "Das Spiel ist speziell, ich hatte viele tolle Momente am Böllenfalltor und erinnere mich gern daran", blickt der 27-Jährige auf einen Aufstieg und den Klassenerhalt in der Bundesliga mit den Lilien zurück. Sein persönliches Glück folgt nun allerdings in Nürnberg, vor einem Monat kam Töchterchen Ilvy im Frankenland zur Welt. Eine gute Motiviation, um demnächst auch die "Unhaltbaren" wieder zu halten.