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FCN verpflichtet Krätschmer: "Blick nicht nur die in die 1. und 2. Bundesliga"

© imago images / foto2press

Im Jugendbereich begann Pius Krätschmer seine Karriere beim SC Freiburg als Angreifer, doch jetzt verpflichtete der 1. FC Nürnberg den Regionalliga-Kicker nach einem Probetraining als Ergänzungsspieler in der Innenverteidigung. Für Sportvorstand Dieter Hecking hat der Transfer des Schweinfurters eine Signalwirkung.

"Ist nicht selbstverständlich"

In diesem Sommer schlug der 1. FC Nürnberg auf dem Transfermarkt bei den Bundesliga-Klubs aus Berlin, München und Leipzig zu, jetzt folgt mit Pius Krätschmer ein neuer Kicker vom 1. FC Schweinfurt. Dort spielte der Innenverteidiger viertklassig. "Wir richten den Blick nicht nur die in die 1. und 2. Bundesliga, sondern ganz bewusst auch in die Nachwuchsleistungszentren und eben auch in die 3. und 4. Liga", begründet FCN-Sportvorstand Dieter Hecking den neuesten Coup auf dem Transfermarkt. Denn der Funktionär ist überzeugt: "Hier gibt es nach wie vor gute Spieler."

Drei Tage lang präsentierte sich Krätschmer im Probetraining der Nürnberger, an dessen Ende ein Vertrag für den Abwehrspieler herausprang. "Wir trauen ihm zu – über kurz oder lang – bei uns seinen Weg zu gehen", wird der 23-Jährige als Perspektivspieler im Kader von Cheftrainer Robert Klauß eingeplant. Dieses Vetrauen will Krätschmer zurückzahlen: "Es ist nicht selbstverständlich, dass man die Chance bekommt, aus der Regionalliga in die 2. Liga zu wechseln."

Vom Angreifer zum Defensiven

Gebürtig stammt der 23-Jährige aus Ulm und lernte dort auch das Kicken, bevor er von 2012 bis 2015 für die Nachwuchsmannschaften des SC Freiburg auflief. Dort lief der heutige Abwehrspieler überwiegend als Hängende Spitze oder Mittelstürmer auf, wurde aber auch schon im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Nach Stationen in Karlsruhe, Rosenheim und Schweinfurt hat sich der 23-Jährige inzwischen als Innenverteidiger etabliert.