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Fortuna Düsseldorf: Beachtliche Entwicklung unter Oliver Reck

Mit Oliver Reck als neuen Interimstrainer bei Fortuna Düsseldorf kam der Erfolg zurück. Der Torwarttrainer des Bundesliga-Absteigers hat den erkrankten Chefcoach Lorenz-Günther Köstner ersetzt. Findige Statistiker haben herausfinden können, dass in der Reck-Tabelle der zweite Tabellenplatz hinter dem souveränen Zweitliga-Meister 1. FC Köln zu Buche steht. liga2-online.de wirft einen kleinen Rückblick auf die bisher so erfolgreiche Spielzeit unter dem 49-jährigen Ex-Profi zurück. Die Zahlen belegen die enorm positive Entwicklung, die die Mannschaft unter Reck hinlegen konnte, denn in den acht Partien holte sein Team 19 von 24 möglichen Punkten. Vier Siege und nur zwei Unentschieden sind eine starke Bilanz. Eine Bilanz, die im Winter so noch nicht abzusehen gewesen ist. Chefcoach Lorenz-Günther Köstner kann damit keineswegs glänzen. vorzuweisen. Gerade einmal ein Sieg gegen Arminia Bielefeld, fünf Unentschieden und zwei Niederlage ergeben acht Zähler aus acht Spielen, wodurch die Abstiegsplätze doch bedrohlich nahe gekommen sind. Begonnen hat sein zweites Engagement als Interimstrainer mit einem torlosen Remis gegen den FC Ingolstadt, ehe vier Siege am Stück gegen Paderborn, Aalen, Sandhausen und Aue folgten. Die Spieler scheinen deutlich mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Auch in der Offensive werden schnellere und kreativere Entscheidungen getroffen. Zuletzt konnte die Fortuna in einem begeisterndem Spiel ein 2:2-Unentschieden beim Karlsruher SC entführen. Zwischen Ende November bis Ende Dezember war Oliver Reck schon Nachfolger des entlassenen Mike Büskens. Nach zwei Siegen beim 1. FC Kaiserslautern und bei Energie Cottbus gab es noch die knappe 2:3-Derbyniederlage gegen den 1. FC Köln.

Reck trauert vergebenen Chancen nach

Nun spricht Reck über die Möglichkeiten, die in dieser Spielzeit existent gewesen wären: „Wir hätten die Qualität und das Zeug dafür gehabt, ganz vorne dabei zu sein.“ Und er fügt ein wenig wehmütig gegenüber „derwesten“ hinzu: „Angesichts unserer Leistungen zuletzt sieht man, wie viel mehr für uns drin gewesen wäre.“ Offenbar hat Oliver Reck den richtigen Umgang mit der Mannschaft erlernen können. Schon in seiner ersten kurzen Interimsphase hat er mit starken Leistungen und vor allem Ergebnissen überzeugen können. Von der Vereinsführung hat er jedoch nicht das Vertrauen als Cheftrainer ausgesprochen bekommen, weshalb er wieder ins zweite Glied gerückt ist. Nun könnte er tatsächlich zu einer Dauerlösung mutieren, um den immer noch erkrankten Lorenz-Günther Köstner zu ersetzen. Zunächst jedoch wird es darum gehen auch das zweite Saisonspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern vor mehr als 40.000 erwartungsfrohen Zuschauern in der heimischen Esprit-Arena zu gewinnen. Dies würde die Aktien von Reck extrem steigen lassen.