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Franz trotz 0:0 zufrieden: "Das ist die Basis für diese Liga"

Der 1. FC Magdeburg wartet auch nach fünf Spieltagen weiterhin auf seinen ersten Zweitligasieg der Vereinsgeschichte. Im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld kam der Aufstieger am Montagabend nicht über ein 0:0 hinaus und rutschte auf den Relegationsrang ab. Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen des FCM nach dem Spiel im Großen und Ganzen zufrieden. 

Vereine verpassen Zweitliga-Torrekord

Mit einem Tor hätten der 1. FC Magdeburg und Arminia Bielefeld am Montagabend für einen Rekord sorgen und den fünften Spieltag mit dann 36 Treffern zur torreichsten Runde der Zweitliga-Geschichte machen können. Doch in einer intensiv umkämpften Begegnung schafften es beide Vereine trotz einiger guter Chancen nicht, zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Bei den Gastgebern kamen Björn Rother (27.), Marcel Costly (38.) und Christian Beck (61.) dem Torerfolg noch am nächsten, auf der anderen Seite vereitelte Magdeburgs Torhüter Alexander Brunst nach 52 Minuten die wohl größte Möglichkeit der Partie durch Andreas Voglsammer. Und so waren am Ende beide Vereine mehr oder weniger zufrieden mit dem einen Punkt, auch wenn die Magdeburger nach dem fünften Spiel ohne Sieg auf den Relegationsrang abrutschen.

Franz lobt die Einsatzbereitschaft der Magdeburger Spieler

"Bielefeld war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben", gab FCM-Trainer Jens Härtel nach Abpfiff gegenüber der "Volksstimme" zu und blickte dabei noch einmal kurz auf die vorangegangenen 90 Minuten zurück: "Wir sind schwer reingekommen, haben uns dann gesteigert. Insgesamt haben wir es gut verteidigt, haben wenig zugelassen. Wir hatten ein, zwei gute Möglichkeiten. Wenn wir die Situationen nicht machen, dann müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", so der 49-Jährige. Ganz ähnlich sah es auch Magdeburgs Sportchef Maik Franz, der insbesondere die Einsatzbereitschaft des Teams lobte: "Die Jungs haben alles reingeschmissen, gekämpft und gefightet. Das ist die Basis für diese Liga."

Voglsammer ärgert sich über Erdmann

Dabei schoss mit Dennis Erdmann aber wohl auch ein Magdeburger Akteur über das Ziel hinaus. Der Mittelfeldspieler, der wegen eines rüden Einsteigens vor der Halbzeit seine bereits dritte gelbe Karte in der laufenden Spielzeit erhielt, sorgte auch für Ärger bei den Gästen. "Wie Erdmann seine Gegenspieler aufs Übelste durchbeleidigt, ist einfach peinlich. Das war ja auch nicht das erste Mal. Einfach lächerlich, was er da abzieht", so der Vorwurf von Bielefelds Voglsammer hinterher. Auf dem Feld jedenfalls wurde Erdmann dafür nicht belangt, beide Spieler haben nun eine Woche Zeit, um ihre Gemüter wieder zu beruhigen. Für Magdeburg geht es am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) zu Mitaufsteiger Paderborn, für Bielefeld geht es bereits am Tag zuvor gegen Union Berlin weiter.