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Für mehr Stabilität: Härtel baut die Hansa-Defensive um

© IMAGO / Fotostand

Nach vier Punkten aus drei Partien kassierte Hansa Rostock zuletzt zwei Pleiten, dabei auch sechs Gegentore. Deshalb nutzte Trainer Jens Härtel die Länderspielpause, um in einem Testspiel in der Abwehr neue Besetzungen auszuprobieren.

Fröde ins Zentrum, Rizzuto wieder zurück

Am Donnerstag trat der Aufsteiger gegen den polnischen Erstligisten Pogon Stettin an, unterlag mit 0:1. Doch bekanntermaßen legen die Trainer weniger Wert auf das Ergebnis, wichtig sind neue Erkenntnisse aus dem Kräftemessen. Und dabei lag der Fokus auf der Defensive, die bei zehn Gegentreffern in bisher fünf Ligaspielen immer wieder große Anfälligkeiten aufzeigte. So setzte Härtel nun Lukas Fröde, der per Leihe vom Karlsruher SC gekommen war, in der Innenverteidigung ein. "Lukas hat seine Stärken im Kopfballspiel, Spielaufbau und steht im Zweikampf gut", lobte der 52-Jährige den Profi, der zwar offiziell defensiver Mittelfeldspieler ist, bei Hansa aber in der Viererkette spielen soll, in der "Bild". Er könnte somit Thomas Meißner verdrängen, der bisher gesetzt war.

Nach seinem Nasenbeinbruch ist auch Calogero Rizzuto wieder fit, spielte als Rechtsverteidiger für den zuletzt angeschlagenen Nico Neidhart. Auf der linken Abwehrseite bekam Jonathan Meier das Vertrauen geschenkt. Die Leihgabe von Mainz 05 kam bislang erst zu zwei Einsätzen in der Liga, scheint aktuell jedoch als ernsthafte Alternative für Lukas Scherff – mit Knieproblemen sowieso außen vor – in Erwägung gezogen zu werden.