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Hamburger SV: "Die Grundunruhe ist völlig normal"

Erstmals seit dem 11. Spieltag könnte der Hamburger SV am Mittwoch die Tabellenführung verlieren – ohne aktiv ins Geschehen eingreifen zu können. Sollte der 1. FC Köln sein Nachholspiel beim FC Erzgebirge Aue gewinnen, rutscht der HSV ab. Grundsätzlich gab es für den Ex-Dino in der Rückrunde nicht viel zu feiern.

Rückrunden-Platz Zwölf

Zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen – die Rückrundentabelle liest sich für den HSV bislang nicht sehr gut. "In den letzten beiden Spielen waren wir nicht an unserem Limit. Da müssen wir aber schnellstmöglich wieder hinkommen", erklärte Trainer Hannes Wolf gegenüber der "Bild", doch die Wurzel des leichten Kriselns beim Ex-Bundesliga-Dino liegt nicht in der 1:2-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg oder dem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim: Mit nur 31 erzielten Treffern führt der HSV gerade einmal die zweite Tabellenhälfte in Sachen Offensive an.

"Wir haben in der Hinrunde Spiele ganz knapp gewonnen. Und jetzt liegen keine Welten dazwischen. Es geht um Nuancen", weiß auch der Coach, dass die Ergebnisse zwar häufig knapp waren, aber die Qualität des HSV sich bislang durchgesetzt hatte. "Die Grund­unruhe ist völlig normal, das ist auch richtig so. Es ist Hochleistungssport, da geht es um viel", macht sich der 37-Jährige keinen Aufstiegsstress. Was den Trainer dann aber doch zu nerven scheint, ist die Disziplinlosigkeit seiner Mannschaft: "Seit ich hier bin, haben wir vier Rote Karten bekommen. Das ist viel zu viel." Auch daran wird Wolf in den kommenden Spielen arbeiten müssen, denn "wir können es am Ende schaffen. Aber jeder sieht, dass das kein Selbstläufer ist."