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Hamburger SV feiert Herbstmeisterschaft: "Ein gutes Gefühl"

Nach anfänglichen Problemen in der ersten Zweitliga-Saison ist der Hamburger SV Herbstmeister, untermauerte mit einem 2:1-Erfolg in Duisburg seine Ambitionen, im kommenden Jahr wieder erstklassig zu sein. Den Grundstein für den Auswärtssieg legte das Team in der Anfangsphase der Partie.

Hunt entscheidet die Partie früh

Dabei zeigte sich der Favorit in dieser sowohl vor dem gegnerischen Tor gefährlich, allerdings auch anfällig in der eigenen Defensive. So gingen die Hanseaten bereits nach 12 Minuten durch Khaled Narey in Führung, kassierten jedoch nur zwei Minuten später den Ausgleich. Nach 19 Minuten sorgte HSV-Kapitän Aaron Hunt für den Siegtreffer: "Die Freistöße sitzen bei mir aktuell einfach. Es war zu dem Zeitpunkt wichtig, weil wir zuvor viel zu schnell den Ausgleich kassiert haben", so der Torschütze.

Auch Trainer Hannes Wolf war mit dem Auftritt nicht vollends zufrieden, der die Defensiv-Arbeit bemängelte. Erst nach der Pause stand sein Team besser: "Da waren wir defensiv stabil und haben gut verteidigt. Unterm Strich haben wir verdient gewonnen, auch wenn wir bis zum Schluss hellwach sein mussten. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie Mitte Dezember so ein Spiel gewinnen konnte."

Jahres-Abschluss in Kiel

Denn die Platzverhältnisse kommen seinem Team nicht entgegen, so Wolf: "Mit viel Tempo und Passspiel wird es schwer. Du musst über die volle Einstellung alles reinlegen. Das ist entscheidend. Das haben wir in den letzten Wochen konstant geschafft. Von außen denkt man, es könnte einfach sein, ist es aber nicht." Als Belohnung steht sein Team auf dem ersten Platz, holte 37 Punkte aus 17 Partien und ist das beste Auswärtsteam der Liga. "Für den Moment ist die Herbstmeisterschaft ein gutes Gefühl", zeigte sich Hunt glücklich.

Zum Jahres-Abschluss geht es für den HSV am Sonntag zu Holstein Kiel. Mit den Kielern hat der HSV noch eine Rechnung offen, schließlich verloren die Rothosen den Liga-Auftakt zu Hause mit 0:3. "Wir haben noch ein Spiel und erst dann können wir uns ausruhen", richtete Gotoku Sakai den Blick sofort wieder nach vorne.