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Heidenheim kauft die Voith-Arena für zwei Millionen Euro

Der 1. FC Heidenheim ist nun stolzer Besitzer der heimischen Voith-Arena. Am Dienstagmittag erwarb der Zweitligist die Rechte an dem Stadion für zwei Millionen Euro von der Stadt Heidenheim, der Beschluss hierzu war bereits am 19. Juli 2018 gefasst worden. 

Beschluss stand seit Juli 2018

Für zwei Millionen Euro hat der 1. FC Heidenheim die 15.000 Zuschauer fassende Voith-Arena mitsamt der fünf Trainingsplätzen und den Parkplätzen von der Stadt Heidenheim erworben und sich damit eine gewisse Unabhängigkeit gesichert. Das gab der Verein am Dienstagmittag auf seiner Website bekannt. Die Stadt Heidenheim hatte den Verkauf des Stadions bereits auf einer Gemeinderatssitzung am 19. Juli 2018 beschlossen, bevor der Vertrag aber endgültig unterzeichnet werden konnte, musste zunächst allerdings noch einmal die gesamte zum Verkauf stehende Fläche vermessen werden.

"Faire Lösung für beide Seiten" 

"Mit dem Kauf und der Auflösung der Pachtverträge nehmen wir der Stadt als bisheriger Eigentümerin erhebliche jährliche Belastungen ab, die auf Grund der langfristigen Pachtverträge ansonsten aufzubringen wären. Damit ist uns gemeinsam eine deutlichere Trennung zwischen dem Profifußball und den kommunalen Aufgaben der Stadt gelungen“, freute sich Holger Sanwald, FCH Vorstandsvorsitzender, über die Unterzeichnung des Kaufvertrages und sprach von einer "fairen Lösung für beide Seiten." Der FCH, der die Summe durch Schuldscheindarlehen, gegeben von institutionellen Anlegern, aufbringt und auch den Unterhalt zukünftig zusätzlich zum Gesamtetat von 26 Millionen Euro finanzieren muss, kann dafür im Gegenzug bei Investitionen in das Stadion eigenständiger agieren und sich somit wirtschaftlich nachhaltiger aufstellen. Für den FCH somit ein wichtiger Schritt mit Blick auf die Zukunft.