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Heidenheim verliert wohl Kleindienst: Stürmer folgt Dorsch

© imago images / Zink

Erfolg weckt Begehrlichkeit, das bekommt der 1. FC Heidenheim nach seiner starken Saison und der Teilnahme an der Bundesliga-Relegation zu spüren: Nach Niklas Dorsch folgt mit Tim Kleindienst ein zweiter Profi von der Brenz dem Ruf aus Belgien. Erst vor einem Jahr holten die Heidenheimer den Stürmer für drei Millionen Euro zurück.

Medizincheck in Gent

Die Erfolgsgeschichte von Tim Kleindienst begann in Heidenheim schon vor vier Jahren, auf Leihbasis erzielte der Freiburger Stürmer damals sieben Tore in der 2. Bundesliga für die Brenzstädter. Nach zwei Jahren ohne den großen Durchbruch im Breisgau holten die Heidenheimer den Stürmer schließlich im letzten Sommer zurück, die siebenstellige Ablösesumme für den 24-Jährigen war Vereinsrekord. Knackt Kleindienst diesen nun auch auf der Abgangsseite?

Das dürfte nicht leicht werden, für sechs Millionen wurde Robert Glatzel zu Cardiff City verkauft – Kleindienst wurde dessen Nachfolger. Mit 3,5 Millionen steht Niklas Dorsch unmittelbar dahinter, diese Summe zahlte KAA Gent für den Mittelfeldspieler. Und die Belgier sind es jetzt auch, zu denen Tim Kleindienst aller Voraussicht nach wechseln wird. Laut dem belgischen Nachrichtendienst "Het Laatste Nieuws" hat der Stürmer bereits den Medizincheck im Universitätskrankenhaus Gent absolviert.

Vertrag bis 2023

Ein höherklassiges Interesse an dem 24-Jährigen wäre nicht ungewöhnlich, mit 14 Toren in 27 Einsätzen gehörte Kleindienst zu den treffsichersten Schützen der vergangenen Zweitliga-Saison. Auch in der Relegation traf er doppelt gegen Bremen, zum Aufstieg reichte das nicht. Nach seinem erfolgreichen Jahr in Heidenheim scheint nun ein abruptes Ende zu folgen, obwohl der Vertrag des Stürmers noch bis 2023 gilt. Bei KAA Gent, dem Tabellenzweiten der belgischen Liga, winkt dagegen die internationale Bühne.