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Hinterseer vor ungewisser Zukunft: HSV wohl gesprächsbereit

© imago images / Poolfoto

Beim richtigen Angebot darf er gehen: Lukas Hinterseer und der Hamburger SV stehen vor einer Trennung, sofern ein Interessent eine entsprechende Ablösesumme für den Österreicher auf den Tisch legen würde. Andernfalls muss der Stürmer unter Cheftrainer Daniel Thioune wieder angreifen.

Ablöse ab 500.000 Euro?

In der zweiten Saisonhälfte setzte HSV-Coach Dieter Hecking fast ausschließlich auf Leihstürmer Joel Pohjanpalo – beide sind inzwischen nicht mehr in Hamburg. Für Stürmer Lukas Hinterseer der optimale Zeitpunkt, um sich unter Trainernachfolger Daniel Thioune neu zu beweisen. Aber will der Österreicher das auch? Schon in der letzten Woche wurde berichtet, dass der Hamburger SV eine Neuverpflichtung im Sturm erwägt – Hinterseer wäre dann wohl wieder nur Ersatz. Die "Bild" schiebt nun hinterher, dass der Klub seinem Angreifer die Freigabe wohl nicht verwehren würde. Voraussetzung ist ein Angebot zwischen 500.000 Euro und einer Million als Ablöse.

Im In- und Ausland umworben

Konkrete Anfragen sollen beim HSV noch nicht eingegangen sein, der Stürmer würde aber von Klubs aus der 2. Bundesliga, der zweiten englischen Liga und den Vereinigten Staaten umworben werden. Hinterseers Quote spricht dabei für sich: In 29 Spielen beim HSV schoss er zwar nur neun Tore, in den beiden Jahren zuvor knipste er für Bochum aber 35 Mal in 65 Pflichtspielen. Von dort kommt im Übrigen mit Manuel Wintzheimer ein weiterer Stürmer nach Hamburg zurück, auch der Youngster wird um einen Platz im Team der Elbe kämpfen. Am Montag steht für die Angreifer erst einmal ein Leistungstest an.