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HSV bestätigt: Heyer kommt aus Osnabrück

© imago images / osnapix

Nachdem das Interesse des Hamburger SV an Moritz Heyer bereits durchgesickert war, wurde die Verpflichtung nun auch offiziell bekanntgegeben. Der Innenverteidiger unterschrieb bis 2023.

Wohl bis zu eine Million Euro Ablöse

"Nachdem Moritz Heyer mit dem Wunsch eines Wechsels auf mich zugekommen ist und der Hamburger SV das Interesse einer Verpflichtung offiziell angezeigt hat, sind wir in entsprechende Verhandlungen über die Transfermodalitäten eingetreten", sagt Benjamin Schmedes, Sportdirektor des VfL Osnabrück zum Wechsel. "Es galt abzuwägen, den Spieler im kommenden Sommer ablösefrei ziehen zu lassen oder ihn vorzeitig aus seinem gültigen Vertrag zu lassen. Diese Entscheidung haben wir nun getroffen und uns mit dem Hamburger SV geeinigt, nachdem eine Vertragsverlängerung beim VfL nicht mehr realistisch war. Zu den beschlossenen Transferdetails äußern wir uns nicht." Laut "Kicker" soll die Gesamtsumme inklusive Boni bei rund einer Million Euro liegen. Mit diesem Wechsel würde Heyer zum Rekord-Abgang der Osnabrücker aufsteigen. Bisher ging dieser Titel an Claus-Dieter Wollitz, der in der Saison 1993/94 für 500.000 Euro vom VfL zu Hertha BSC wechselte. Nach 17 Jahren könnten die Kassen an der Bremer Brücke nun erneut mit einer Ablöse gefüllt werden.

"Verein genießt ein sehr hohes Ansehen"

Der 25-Jährige äußerte sich auf der HSV-Website wie folgt: „Es ist ein sehr schönes Gefühl, jetzt hier zu sein. Der Verein genießt ein sehr hohes Ansehen. Dazu kenne ich den Trainer, von dem ich eine sehr hohe Meinung habe, sehr gut. Jetzt gilt es, möglichst schnell auch die Mannschaft kennenzulernen.“ Sportdirektor Michael Mutzel freut sich auf einen „athletisch starken Defensivspieler, der auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Die Tatsache, dass er schon in Osnabrück mit Daniel Thioune zusammengearbeitet hat, wird seine Integration in das Team erleichtern.“

Konstante letzte Saison

Im vergangenen Sommer gelang Moritz Heyer der persönliche Aufstieg in die 2. Bundesliga, indem sich der Ex-Hallenser dem ehemaligen Drittliga-Konkurrenten und Vorjahres-Aufsteiger Osnabrück anschloss. Dort hatte der flexible Defensiv-Allrounder das Kicken gelernt, es war eine Rückkehr nach fünf Jahren in Lotte und Halle. Nach nur einer Spielzeit – in der Heyer auch beim VfL mit konstanten Leistungen überzeugt – könnte der 25-Jährige seinem Osnabrücker Coach jetzt nach Hamburg folgen.