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HSV: Sieg gegen Dresden war "schwieriges Stück Arbeit"

Der Hamburger SV hat sich im Nachholspiel gegen die SG Dynamo Dresden mit 1:0 durchgesetzt. Den Spielern war nachher klar, dass die Partie auch anders hätte enden können.

"Nicht schämen für den Sieg"

Als Spieler und Trainer des HSV nach Spielende mit den mitgereisten Fans jubelten, war ihnen anzusehen, wie erleichtert sie über das knappe 1:0 gegen Dresden waren. Man konnte zwar deutlich mehr Ballbesitz verzeichnen, die besseren Chancen hatten jedoch die Hausherren. "Dresdens Kapitän Marco Hartmann hat zu mir nach dem Spiel gesagt, dass die Partie aufgrund der vielen Großchancen auch 5:3 für Dresden hätte ausgehen können. Da ist was dran", meinte der Hamburger Christoph Moritz im Anschluss gegenüber "HSV.de". Er konstatierte dennoch, dass man sich "für den Sieg heute allerdings auch nicht entschuldigen oder gar schämen" müsse.

Joker Hwang sticht sofort

Am Ende machte ein Treffer des eingewechselten Neuzugangs Hee-chan Hwang den Unterschied. "Das Tor rundet diesen Start ab und schön war es auch noch. Ich wollte das Tor genauso erzielen und übe auch an diesen Schüssen", so der Südkoreaner, der erst sein zweites Spiel für die Hanseaten absolvierte. Trainer Christian Titz gab zu, dass seine Mannschaft einige Probleme mit den defensivstarken Dresdnern hatte: "Es war ein schwieriges Stück Arbeit. Wir sind natürlich froh, dass wir hier gewinnen konnten, hätten uns aber auch nicht beschweren können, wenn noch ein Gegentreffer gefallen wäre. Ich bin froh, dass ich so viele gute Spieler im Kader habe. Das zeichnet uns im Moment aus, dass wir Spieler haben, die dann auch von der Bank ein Spiel entscheiden können", gab der 47-Jährige zu Protokoll.

Neuer Tabellenführer

Mit dem vierten Sieg in Folge setzten sich die Rothosen an die Tabellenspitze der zweiten Liga. "Das ist eine positive Entwicklung. Wir freuen uns über Siege, wissen aber auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Das hat man auch heute gesehen. Für die Mannschaft – gerade unsere jungen Spieler – war das vor dieser Kulisse ein echter Test", sagte Sportvorstand Ralf Becker. Die nächsten beiden Gegner heißen Regensburg und Fürth, ehe am 30. September ein echtes Highlight ansteht: Dann nämlich gastiert der FC St. Pauli im Volksparkstadion.