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"In der Rückrunde die Liga rocken": Was Atik beim FCM Mut macht

IMAGO / PaetzelPress

Mit zwei Niederlagen in Serie verabschiedete sich der 1. FC Magdeburg aus der Hinrunde und in die Winterpause. Die Konsequenz: ein Abstiegsplatz. Das Abschneiden nagt an Spielern und Verantwortlichen. Das ist auch bei Baris Atik der Fall, der dennoch Optimismus verbreitet.

"Mehr vorgenommen"

Diese 1:3-Niederlage am vergangenen Sonntag bei Arminia Bielefeld tat dem Aufsteiger mächtig weh. Die Chancen waren zur Genüge da, dennoch zogen die Ostwestfalen mit einem Sieg in der Tabelle am FCM vorbei. Die Ottostädter rutschten so im letzten Spiel vor der langen Winterpause auf Abstiegsrang 17, haben ebenso viele Punkte geholt.

"Ich glaube, es wird erst mal ganz schwer, das zu verdauen", sagte Baris Atik der "Bild". Weil sich Verein und Mannschaft "eigentlich viel mehr vorgenommen haben. Auch ich persönlich", so der 27-Jährige, der nach zwölf Spielen bei je drei Toren und Vorlagen steht.

"Den Kopf ausschalten"

Doch trotz aller Enttäuschung sollen er und seine Mitspieler "auch wenn es schwerfällt, den Kopf ausschalten. Nicht mehr so viel nachdenken". Schließlich seien im kommenden Jahr noch 17 Spiele zu absolvieren. "Und wir sollten positiv in die Zukunft schauen. Ich glaube, das ist mein Ratschlag an jeden. Ob in der Mannschaft oder bei den Fans. Lasst es uns zusammen packen und in der Rückrunde die Liga rocken."

Mut machen ihm die Auftritt und die Entwicklung in den vergangenen Wochen. Immerhin war die Mannschaft vor den beiden Pleiten drei Spiele in Folge ungeschlagen, gewann in Hamburg (3:2) und Nürnberg (2:1), holte zu Hause gegen Heidenheim beim 1:1 einen Punkt. Zudem ist der Klub punktgleich mit dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, hat mit 20:33 jedoch das schlechteste Torverhältnis der Liga.

Start am 13. Dezember

"Wir müssen jetzt einfach nur noch den Ball ins Eckige bekommen, damit werden auch die Punkte kommen. Und dann sieht die Welt ganz anders aus. Wir hatten unglaublich viele Chancen, die wir nicht genutzt haben", weiß Atik, was besser gemacht werden muss. Daran wird ab dem 13. Dezember gearbeitet, wenn der FCM in die Vorbereitung startet.