Kaiserslautern: Vorfreude auf Comeback von "Allzweckwaffe“ Zolinski

Mit Feuereifer fiebert Ben Zolinski beim 1. FC Kaiserslautern dem Rückrundenstart entgegen. Über ein halbes Jahr nach seinem Kniescheibenbruch zum Saisonauftakt gegen Hannover 96 könnte sich für den Routinier durch einen Einsatz im Rückspiel bei den Niedersachsen am 28. Januar (Samstag) ein Kreis schließen.

"Seit Trainingslager voll dabei“

Jedenfalls stehen die Zeichen für Zolinski nach monatelanger Schinderei günstig. "Bei seiner Verletzung gab es keine Erfahrungswerte, weil das bei Fußballern eigentlich nicht passiert. Aber seit dem Trainingslager ist er voll dabei“, machte FCK-Trainer Dirk Schuster dem Routinier wenige Tage nach der Rückrundenvorbereitung in Belek an der türkischen Riviera in der Bild-Zeitung Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr auf den Platz.

Zolinskis wiederhergestellte Belastungsfähigkeit kommt den Pfälzern gerade recht. Auf der Suche nach Verstärkungen für den zweiten Saisonabschnitt nach der starken Hinrunde hat der Aufsteiger bislang erst Nicolai Rapp von Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen auf Leihbasis an den Betzenberg holen können. "Ben“, sagte Schuster hinsichtlich des frühen Ausfalls des 30-Jährigen denn auch, "ist wie ein Neuzugang.“

"Nicht wie einen Hund zum Jagen tragen“

Der Coach erinnert sich auch noch gut an die Gründe für die Verpflichtung seines ehemaligen Spielers beim damaligen Zweitligisten im vergangenen Sommer. "Er ist flexibel, kann bis auf die Neun alles spielen. Er kann pro Spiel 15 Kilometer laufen und das im hohen Tempo. Er war einer der fittesten Spieler der Liga“, charakterisiert Schuster den gebürtigen Berliner und schürt die Vorfreude auf das Comeback des vom Defensivakteur zum Flügelspieler umgeschulten Rekonvaleszenten: "Zolinski ist unsere Allzweckwaffe.“

Als besonderen Pluspunkt des vielseitigen Profis betont der FCK-Coach Zolinskis Einsatzwillen: "Ihn muss man eher bremsen und nicht wie einen Hund zum Jagen tragen. Er ist immer topmotiviert.“

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