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Karlsruher SC: Namenssponsor für Wildparkstadion im Gespräch

© IMAGO / Picture Point

Wird das Wildparkstadion in Karlsruhe künftig einen neuen Namen tragen? Während die Bauarbeiten an der Sportspielstätte immer weiter voranschreiten, scheinen Stadt und Verein einen geeigneten Namenssponsor gefunden zu haben, der hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit eines Umbaus eine wichtige Prämisse einnimmt. Im Gespräch ist die 'BBBank'.

Ähnlich wie Bochum oder Fürth

Fußball-Arenen wie das Bochumer Ruhrstadion oder der Fürther Sportpark Ronhof sind passende Beispiele, wie sich moderne Namenssponsoren mit den alt-ehrwürdigen Namen der jeweiligen Spielstätten arrangieren können. Die vollen Titel lauten in diesen Fällen nämlich 'Vonovia Ruhrstadtion' und 'Sportpark Ronhof | Thomas Sommer'. Folgt nun ein ähnliches Arrangement in Karlsruhe?

Dort soll das Wildparkstadion zwar erhalten bleiben, aber durch einen neuen Namenssponsor re-finanziert werden. Wie "Faszination Fankurve" berichtet, soll mit der BBBank – eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Karlsruhe – als Partner gefunden worden sein. Laut "Badische Neueste Nachrichten" soll der Zusatz 'Wildpark' dann weiterhin bestehen bleiben, wie Finanz-Geschäfsführer Michael Becker betonte: "Klar ist und das ist vereinbart mit der Stadt, dass der Begriff Wildparkstadion bzw. Wildpark dann auch im Namen enthalten bleibt."

Fertigstellung im Sommer 2022

Denn der Karlsruher SC darf nicht alleine über den Namensgeber der Arena entscheiden, da die Stadt Karlsruhe die Vermarktungsrechte außerhalb des Stadions hält. Dementsprechend suchen Verein und Stadt gemeinsam, was bereits seit Beginn des Neubaus geplant war. Eine Bestätigung, dass es sich dabei um die BBBank handele, gab es bislang von keiner Partei. Im Raum steht jedoch ein Fünf-Jahres-Vertrag für die Arena, die im Sommer 2022 fertig gestellt werden soll – und dann immer noch den Namen 'Wildpark' in irgendeiner Form tragen wird.