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Kehrtwende bei Weydandt? 96 unterbreitet letztes Angebot

© imago images / Jan Huebner

Die Odyssee zwischen Hannover 96 und Hendrik Weydandt nimmt kein Ende. Obwohl der Stürmer ein Ultimatum verstreichen ließ und bereits offiziell von den Roten verabschiedet wurden, besteht bei Klubchef Martin Kind und der Sportlichen Leitung wohl immer noch Hoffnung auf einen Verbleib des Stürmers. Wie die Entwicklung in der Liga zuletzt zeigte, ist das aber nicht unbegründet.

"Zuber hat mit ihm gesprochen"

Das beste Beispiel ist wohl Danilo Soares, Linksverteidiger vom VfL Bochum. Der Brasilianer gilt als einer der stärksten Linksverteidiger der Liga, für die Bochumer kaum zu halten. Gerüchte um einen ablösefreien Wechsel gibt es dementsprechend seit dem letzten Winter, zuletzt war sogar der FC Schalke 04 im Rennen. Nun hat Soares bis 2024 in Bochum verlängert, obwohl der Abgang gewiss zu sein schien.

Verhält es sich nun ähnlich bei Hendrik Weydandt? Der Märchenstürmer von Hannover 96 ließ vor dem letzten Heimspiel – gegen Bochum – ein Ultimatum des Klubs zur Vertragsverlängerung verstreichen. Zum offiziellen Abschied gab es deswegen bereits eine Bildercollage von Weydandts Zeit im Trikot der Niedersachsen. Gegenüber "fußballtransfers" unterstreicht Klubchef Martin Kind aber jetzt noch einmal die Hoffnung: "Zuber hat mit ihm gesprochen. Er soll sich diese Woche äußern, sonst muss man es beenden. Das Leben geht nicht unendlich."

Interessenten springen ab

Hannover hat seinem Angreifer also wohl erneut ein Angebot unterbreitet, dieses Mal zum allerletzten Mal. Und Hoffnung besteht: Laut "Kicker" ist der SV Werder Bremen als Interessent abgesprungen, beim Hamburger SV soll dagegen Wiesbadens Manuel Schäffler hoch im Kurs stehen. Die Gerüchte um Weydandt reduzieren sich auf Bielefeld, Freiburg und Mainz. Gut möglich also, dass der Stürmer noch einmal ins Nachdenken kommt. Denn Hannover wird in der kommenden Saison erneut für den Aufstieg in die Bundesliga angreifen.