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Kellergipfel für BTSV: "Zuhause sind wir ganz schwer zu schlagen"

© IMAGO / Zink

Wird dieses Spiel entscheidend für Eintracht Braunschweig? Am Sonntag trifft der BTSV auf den SV Sandhausen im Duell um den Klassenerhalt. Einen Vorteil will Cheftrainer Daniel Meyer dabei aus der Heimstärke der Braunschweiger ziehen. Personell steht der Coach gleichzeitig wieder vor schwierigen Entscheidungen.

"Nervliche Stabilität und Klarheit"

Am Sonntag freuen sich Fans der 2. Bundesliga erneut auf einen Kellergipfel, denn mit Eintracht Braunschweig und dem SV Sandhausen treffen zwei Mannschaften mit jeweils 21 Punkten zum Duell um den Klassenerhalt gegeneinander an. Für die Anhänger der jeweiligen Klubs wird es eine Partie, in der Zittern vorprogrammiert ist – geht es doch konkret erst einmal um den Abstiegs-Relegationsplatz. Weil Osnabrück diesen Spieltag jedoch aussetzt, wird der Sieger der Partie in jedem Fall vorerst über den Strich springen. Und den direkten Konkurrenten hinter sich lassen. BTSV-Coach Daniel Meyer zuversichtlich: "Es steht ein wichtiges Spiel vor der Tür. Wir sind gewarnt, aber auch sehr fokussiert."

Mut macht den Braunschweigern, dass sie in diesem Kalenderjahr ihre Abwehr in den Griff bekommen haben. Fünf von zehn Spielen konnten die Niedersachsen ohne Gegentreffer abschließen. "Nervliche Stabilität und Klarheit" gehören für Meyer dazu: "Unsere Mentalität ist grundsätzlich gut, auch über das gesamte Jahr gesehen. Wir haben uns immer gewehrt und sind dagegen angegangen." Zudem käme hinzu, dass der BTSV das möglicherweise mitentscheidende Duell mit Sandhausen im heimischen Stadion austragen darf. "Wir sind von den Dingen überzeugt, die wir gut machen. Zuhause sind wir ganz schwer zu schlagen", so Meyer.

Personelle Fragen für Meyer

Zur Wahrheit gehört, dass der BTSV in zwölf Heimspielen immerhin fünf Siege und zwei Unentschieden holte – für einen Aufsteiger ist die Bilanz durchaus beachtlich. Vor allem, weil Auswärts eben noch kein einziger Sieg gelungen war. Das spielt am Sonntag jedoch keine Rolle, wohl aber der Ersatzmann für Dominik Wydra. Der Österreicher wird aufgrund einer Gelbsperre fehlen. "Dominik Wydra ist ein wichtiger Spieler für uns, der uns fehlen wird. Sowohl Patrick Kammerbauer und Yassin Ben Balla können ihn ersetzen", kündigte Meyer bereits mögliche Alternativen an. Robustheit wird gegen Sandhausen durchaus eine Rolle spielen, denn mit "Blick in die Kaderliste habe ich das Gefühl, dass das die längste Mannschaft der Liga ist".

Fraglich sind weiterhin die offensiven Personalien. Während Suleiman Abdullahi seit zwei Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren kann, wirft Martin Kobylanski weiterhin Fragezeichen auf. Der Kapitän und Top-Scorer des Vorjahres kommt nicht in die Spur, wie auch Meyer bedauerte: "Wir helfen Martin Kobylanski so gut es geht. Fakt ist, dass es immer noch kleine Nachwirkungen von seiner Verletzung gibt und andere Dinge, die dazu führen, dass andere Spieler zurzeit vor ihm stehen." Und die sollen den Abstiegsgipfel möglichst für Braunschweig entscheiden.